: Die steuerliche Behandlung der Gesellschafterfinanzierung nach §8a KStG

Die steuerliche Behandlung der Gesellschafterfinanzierung nach §8a KStG

Schriftenreihe innovative betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis, Band 74

Hamburg 1998, 434 Seiten
ISBN 978-3-86064-693-9 (Print)

Betriebswirtschaft, Betriebswirtschaftslehre, Gesellschafterfremdfinanzierung, Körperschaftssteuer, nichtanrechnungsberechtigte Anteilseigner, Steuerrecht, verdeckte Gewinnausschüttung, §8a KStG

Zum Inhalt

Die Möglichkeit der Steuerminimierung mit Hilfe der Gesellschafterfremdfinanzierung von Kapitalgesellschaften durch nichtanrechnungsberechtigte Anteilseigner soll durch §8a KStG eingeschränkt werden. Der gesetzlich als steuerschädlich definierte Teil der Zinsaufwendungen darf nicht steuermindernd geltend gemacht werden, sondern wird wie eine verdeckte Gewinnausschüttung behandelt.

Obwohl die gesetzliche Einschränkung der steuerlichen Anerkennung von Gesellschafterfremdfinanzierungen zu den körperschaftssteuerlichen Topthemen der letzten 20 Jahre gehört, blieb ein wichtiger Aspekt weitgehend unbeachtet:

§ 8a KStG ist nicht nur gegen die „übermäßige“ Fremdfinanzierung durch ausländische Anteilseigner gerichtet, sondern betrifft auch Kapitalgesellschaften, die Fremdkapital von inländischen nichtanrechnungsberechtigten Anteilseignern erhalten, so z.B. vom Bund, den Ländern und Gemeinden sowie von steuerbefreiten Körperschaften wie Gewerkschaften, Kirchen, Parteien, gemeinnützigen Vereinen etc.

Unter besonderer Berücksichtigung der Fremdfinanzierung durch diese Gruppe inländischer Anteilseigner bietet die Untersuchung eine systematische Darstellung der Tatbestandsmerkmale in einer praxisorientierten Prüfungsreihenfolge, die Beschreibung der rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Folgen einer verdeckten Gewinnausschüttung sowie Handhabungs- und Gestaltungsempfehlungen zur Vermeidung bzw. Minimierung steuerlicher Nachteile, die durch § 8a KStG hervorgerufen werden können.



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