: Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern aus interdisziplinärer Sicht

Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern aus interdisziplinärer Sicht

EUB. Erziehung – Unterricht – Bildung, Band 48

Hamburg 1996, 300 Seiten
ISBN 978-3-86064-430-0 (Print)

Adolf Portmann, Frühförderung, Heilpädagogik, Kind, Logopädie, Pädagogik, Physiotherapie, psychomotorische Therapie, Verhaltensauffälligkeiten

Zum Inhalt

Die Autorin beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern die Eltern eines verhaltensauffälligen bzw. behinderten Kindes, die (Sonder-)Pädagoginnen und Pädagogen, Ärztinnen und Ärzte, Therapeutinnen und Therapeuten, Ämter und Behörden sowie alle anderen am Leben des Kindes beteiligten Personen zusammenarbeiten müssen, um eine optimale und ganzheitliche (im Unterschied zu einer defektorientierten) Förderung gewährleisten zu können.

Das erste Kapitel, Anthropologische Grundlagen, setzt sich mit Adolf Portmanns Gedanken über Erziehung auseinander und erbringt den Nachweis, dass weitreichende Denkanstöße, die sowohl für die allgemeine Pädagogik als auch für die heilpädagogische Praxis von Bedeutung sind, vorliegen. Das Kapitel Das verhaltensauffällige Kind - Möglichkeiten der Behandlung beschreibt die Konfliktsituation zwischen Sonderpädagoginnen und -pädagogen und Therapeutinnen und Therapeuten in Zentren für Früherziehung und -förderung sowie in Heilpädagogischen Schulen.

Bereits in ihrem Buch Das verhaltensauffällige Kind. Die Bedeutung der Mutter-Kind-Beziehung (ebenfalls im Verlag Dr. Kovač erschienen) machte die Autorin anhand der Entwicklung eines Jungen namens Michael in einer Heilpädagogischen Schule die Notwendigkeit der interdisziplinären Zusammenarbeit bei Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten deutlich. Das dritte Kapitel dieses Buches, Nicole K., Bruno K., Thomas N. - Kinder einer Heilpädagogischen Schule, zeigt dieses Muss an drei weiteren Schülerinnen und Schülern, die eine vollkommen andere Anamnese als Michael aufweisen.



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