: Entwicklung eines Berufsbildes Kunsttherapie

Entwicklung eines Berufsbildes Kunsttherapie

Argumente für die Anerkennung bei der gesetzlichen Krankenversicherung

Schriften zur Kulturwissenschaft, Band 9

Hamburg 1996, 248 Seiten
ISBN 978-3-86064-392-1

Ausbildung, Berufsrecht, Heilkunde, heilkundliche Berufe, Krankenversicherung, Kulturwissenschaft, Kunsttherapie, Psychotherapie, Rechtslage

Zum Inhalt

Mit diesem Buch liegt erstmals eine Veröffentlichung vor, in der systematisch wesentliche Voraussetzungen für einen berufspolitischen und berufsrechtlichen Etablierungsprozess der Kunsttherapie zusammengefasst werden. Der berufsrechtliche Etablierungsprozess umfasst die adäquate Einstufung kunsttherapeutischer Leistungen durch die private und gesetzliche Krankenversicherung, die Festlegung spezifisch kunsttherapeutischer Ausbildungs- und Berufsrechtsstandards und die Konsolidierung der kunsttherapeutischen Berufszusammenschlüsse. Das Buch umfasst darüberhinaus eine vollständige aktuelle Auflistung der kunsttherapeutischen Ausbildungseinrichtungen und der kunsttherapeutischen Vereine und Verbände in Deutschland.

Was das Buch letzlich für den gesamten heilkundlichen Berufsbereich interessant macht, ist eine konstruktive Auseinandersetzung mit der allgemeinen defizitären Rechtslage und der inhomogenen berufsständischen Organisation in der nicht-ärztlichen Heilkunde. In diesem Zusammenhang werden Optionen zur Bildung eines rechtlichen, gesundheitspolitischen und berufsständischen Status quo in der nicht-ärztlichen Heilkunde und deren Vertretung durch die gesetzliche und private Krankenversicherung diskutiert. Die Bedeutung einer effektiven rechtlichen und berufspolitischen Organisation im nicht-ärztlichen Berufsbereich für die Weiterentwicklung des heilkundlichen Behandlungsstandards im Sinne des Patienten wird ausdrücklich angesprochen.

Für beruflich und gesundheitspolitisch engagierte Kunst-, Kreativ- und Musiktherapeuten, Psychotherapeuten, Pädagogen, Heilpädagogen, Mediziner, Dozenten, Vertreter von Therapie- und Ausbildungseinrichtungen im heilkundlichen und heilpädagogischen Bereich, bei Krankenkassen, Berufsverbänden, Arbeitsämtern, Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung und der Gesundheitspolitik ist diese informative und innovative Arbeit höchst empfehlenswert.



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