: Die Ehe - eine überholte Lebensform?

Die Ehe - eine überholte Lebensform?

Studien zur Familienforschung, Band 4

Hamburg 1995, 179 Seiten
ISBN 978-3-86064-327-3 (Print)

Ehe, Gleichberechtigung, Katholische Kirche, Lebensgemeinschaft, Liebe, nichtehelich, Psychologie, Scheidung, Theologie, Zweites Vatikanisches Konzil

Zum Inhalt

Das Buch hat zwei Schwerpunkte: Zum einen enthält es eine Darlegung der Krisensymptome der Institution Ehe in der heutigen Gesellschaft und ihre - vor allem soziologische - Erklärung; zum anderen eine Darstellung der Eheauffassung der Katholischen Kirche und deren Reaktion auf die „Krise der Ehe“.

Ausgehend von biblischen Zeugnissen werden zunächst solche kulturgeschichtlichen Aspekte der Ehe aufgezeigt, die in unser heutiges Eheverständnis eingeflossen sind. Danach werden die Krise und der Wandel der Ehe in der modernen Gesellschaft vor allem in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erörtert. Hierbei werden die Gründe für die Zunahme der nichtehelichen Lebensgemeinschaften und der Zahl der Ehescheidungen systematisch herausgearbeitet, wobei auch aktuelle demographische und demoskopische Daten - teilweise in Diagrammform - einbezogen werden.

Im Anschluss hieran wird die Reaktion des kirchlichen Lehramts auf die Krise und den Wandel der Ehe zunächst dargelegt und sodann kritisch gewürdigt. Außer den grundlegenden Äußerungen in der Pastoralkonstitution „Gaudium et spes“ (Zweites Vatikanisches Konzil, 1965) und in dem päpstlichen Schreiben „Familiaris Consortio“ (1981) werden dabei auch neuere kirchliche Verlautbarungen - nämlich der Weltkatechismus (1993) und der „Brief Johannes Paul II. an die Familien“ (1994) - berücksichtigt.



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