: Arbeitsschutz durch Beteiligung

Arbeitsschutz durch Beteiligung

Betriebliche Sicherheitsarbeit als Organisationsentwicklung

Schriftenreihe innovative betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis, Band 43

Hamburg 1994, 128 Seiten
ISBN 978-3-86064-151-4 (Print)

Arbeitsbedingungen, Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit, Arbeitszufriedenheit, Betriebliche Sicherheitsarbeit, Betriebswirtschaftslehre, Erfahrungslernen, Kognitionspsychologie, Organisationsentwicklung, Prozessorientierung, Teamarbeit, Verhaltenspsychologie

Zum Inhalt

Organisationsentwicklung ist ein Ansatz, der als Unternehmensphilosophie und als Methode des organisatorischen Wandels universell einsetzbar ist, in der Produktion ebenso wie in der Administration. Organisationsentwicklung ist eine Möglichkeit, die Effizienz der Organisation zu steigern, das Arbeitsergebnis zu verbessern und die Arbeitsbedingungen zu optimieren. In dieser Studie wird das Konzept der Organisationsentwicklung auf die Arbeitssicherheit bezogen.

Der Autor baut seine Studie auf den Konzepten der Verhaltenspsychologie und der Kognitionspsychologie auf. Aus diesen heraus entwickelt er Maßnahmen, um die betriebliche Arbeitssicherheit zu erhöhen. Als Hauptunterscheidungsmerkmal bietet sich das Bild des Menschen in der jeweiligen Theorie an: ein von außen bestimmter „Reflexapparat“ oder aktiver Gestalter seiner Lebenswelt? An eine solche Entscheidung muss sich das weitere Vorgehen knüpfen: soll erwünschtes Verhalten belohnt, unerwünschtes bestraft werden? Oder sollen sich die Mitarbeiter durch Teamarbeit, Erfahrungslernen und Prozessorientierung neue Fähigkeiten aktiv aneignen?

Der Autor hat in einer Studie in einem Stahlwerk verschiedene Maßnahmen durchführen lassen und ihre Durchsetzbarkeit sowie ihre Erfolge bewertet. Dazu gehörte auch eine genaue Analyse von Gefährdungsschwerpunkten, Arbeitsbelastung und stressverursachenden Bedingungen der Arbeit. Ziel dieser verschiedenen Maßnahmen war es, die Arbeitsbedingungen zu optimieren und somit das Gefährdungspotential zu minimieren. Als Nebenprodukt stellte sich eine höhere Arbeitszufriedenheit ein, wenn die Beschäftigten in Entscheidungs- und Veränderungsprozesse einbezogen wurden.



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