: Von der Pflicht zu Erziehung und Bildung und von der Stellung und den Aufgaben des Lehrers und Erziehers

Von der Pflicht zu Erziehung und Bildung und von der Stellung und den Aufgaben des Lehrers und Erziehers

EUB. Erziehung – Unterricht – Bildung, Band 20

Hamburg 1993, 495 Seiten
ISBN 978-3-86064-100-2 (Print)

Bildung, Erziehung, geistige Entwicklung, Glaube, Menschenrechte, Pädagogik, Pflicht, Reversibilität, westliche Welt

Zum Inhalt

Diese Arbeit unternimmt das Wagnis, nach unserem erschütternden und erregenden Jahrhundert mit Kommunismus (Marxismus-Leninismus, Bolschewismus) und Nationalsozialismus und nach den geistigen Wirrnissen der letzten 150 - 200 Jahren dazu anzuregen, grundsätzliche Fragen der Erziehung und Bildung und der Stellung und der Aufgaben des Lehrers und Erziehers neu und vielleicht umfassender als sonst üblich zu bedenken. Sie wendet sich an alle jene, die um den Rang von Erziehung und Bildung für unser Menschsein und auch für das geistige Gesicht unseres Volkes wissen - besonders also an Lehrer und Erzieher aller Grade, von den Schulen zu den Universitäten und Verantwortlichen in den Kultusverwaltungen, und wer immer mit Erziehung und Bildung zu tun hat.

Mit der Wiedervereinigung Deutschlands ist unsere deutsche geistige Situation um nichts leichter geworden. Dürfen wir sagen: die Notwendigkeiten zu grundsätzlichen Klärungen hätten sich eher verdoppelt? Die keinesfalls klare geistige Lage im Westen Deutschlands seit 1945 und die notwendigen Auseinandersetzungen mit dem Marxismus - Leninismus im Osten rufen nach neuen festen Gründen und Entscheidungen für wahre Fundamente alles Lebens als Basis aller Erziehung und Bildung. Diesem Ziel versucht diese Arbeit voranzuhelfen; sie will dazu beitragen, wesentliche Bereiche unserer menschlichen Existenz als Hintergrund aller Erziehung und Bildung vertieft zu durchdenken und vielleicht zu neuen Entscheidungen zu gelangen.

Die Möglichkeiten und Grenzen der Wissenschaft(en), das Geheimnis des Menschen und die Bedeutung des Glaubens für die Gründung allen menschlichen Seins und Handelns bestimmen das Gesicht der vielfältigen Themenkreise. Dabei werden wir uns auch der Fülle an Lebensseiten bewusst, die beim Nachdenken über Erziehung und Bildung nie vergessen werden sollten. Nach einem ersten Teil, der die Grundlagen unserer menschlichen Existenz als Fundament aller Erziehung und Bildung behandelt, geben die weiteren Auseinandersetzungen Einblicke in zentrale Fragen aller Erziehung und Bildung und zur Stellung und zu den Aufgaben des Lehrers und Erziehers. Sie erörtern z.B. das Verhältnis zur Zeit, die Frage, ob zur Vorbereitung auf die Zukunft etwas getan werden kann, die Frage der Werte, das Verhältnis von Schule und Elternhaus, Freiheit und Autorität; Aufgaben und Fragen der politischen Erziehung und Bildung, das Gesicht der Schule usw., usw. In wichtigen Bereichen stehen die Überlegungen der Arbeit „gegen den Geist der Zeit“, der vielfach von agnostischen, atheistischen, materialistischen und nihilistischen Strömungen bestimmt wird, aber keine Grundlage für ein genügend weites und gegründetes Wissen vom Menschen geben kann.



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