: Das Unterrichtsspiel

Das Unterrichtsspiel "Schuldenkarussel" im Haushalts- und Arbeitsunterricht

Eine empirische Untersuchung zur Verbrauchererziehung

EUB. Erziehung – Unterricht – Bildung, Band 8

Hamburg 1992, 206 Seiten
ISBN 978-3-86064-031-9

Arbeitslehre, Haushaltslehre, Konsumentenkredit, Kredit, Pädagogik, Schuldenkarussell, Unterrichtsspiel, Verbrauchererziehung, Verschuldung

Zum Inhalt

Die Verschuldung durch Konsumentenkredite ist ein Problem, das in den vergangenen zehn Jahren zunehmend in das Interesse der Öffentlichkeit gerückt ist. Das gilt auch für die Berücksichtigung des Inhalts im Arbeits- und Haushaltslehreunterricht. Am Beispiel der Arbeitslehre in Berlin wird die inhaltliche und methodische Gestaltungsmöglichkeit dieses Themas der Verbrauchererziehung diskutiert.
Ein Unterrichtsthema, das die Konsumentenverschuldung berücksichtigt, bedarf besonderer unterrichtlicher Arrangements, um die Jugendlichen von der Bedeutung des Lernstoffes zu überzeugen. Um dies zu erreichen, wurde bereits vor sieben Jahren das Unterrichtsspiel „Schuldenkarussell“ entwickelt. Schüler/innen sollten durch dieses Simulationsspiel an das Thema „Konsumentenverschuldung“ herangeführt werden. In der Untersuchung war so zu klären, welche didaktisch wünschenswerten Lerneffekte durch das Spielen des „Schuldenkarussells“ - über eine extrinsische Motivation hinaus - im affektiven Lernbereich erzielt werden können und welche Qualität diese haben.
Durch die explorative Felduntersuchung wurde deutlich, dass das „Schuldenkarussell“ die Schüler/innen darin unterstützt, die Inhalte des nachfolgenden Unterrichts (Kreditfinanzierung und Haushaltsbuchführung) als Probleme zu erkennen, die auch für sie relevant sein können. Zudem zeigten die Ergebnisse, dass weder das „Schuldenkarussell“ noch der nachfolgende Unterricht bzw. die Kombination aus beiden, die Einstellung der Schüler/innen zur Kreditfinanzierung grundliegend verändern konnte.



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