Forschungsarbeit: Kofi Annan im Syrienkonflikt

Kofi Annan im Syrienkonflikt

Analyse der Mediationsmission des früheren UN-Generalsekretärs

Schriften zur internationalen Politik, Band 58

Hamburg 2018, 130 Seiten
ISBN 978-3-8300-9950-5 (Print/eBook)

Ban Ki-moon, Baschar al-Assad, Bürgerkrieg, Friedens- und Konfliktforschung, Internationale Diplomatie, Jacob Bercovitch, Kofi Annan, Lakhdar Brahimi, Mediation, Mediationsmission, Mittlerer Osten, Peace and Security, Politikwissenschaft, Syrien, Syrienkonflikt, UN, UN-Generalsekretär, UN-Sicherheitsrat, UNO, Vereinte Nationen, Vermittlung

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Seit seinem Beginn im Jahr 2011 hat sich der Syrienkonflikt zu einem der verheerendsten innerstaatlichen Krisen der letzten Jahrzehnte entwickelt. Nach den fehlgeschlagenen Vermittlungsinitiativen der Türkei und der Arabischen Liga, scheiterte auch Kofi Annan als Sondergesandter in Syrien. In seiner Mission vom 23. Februar 2012 bis zum 02. August 2012 versuchte der frühere UN-Generalsekretär und sehr erfahrene Mediator, den Konflikt mit der Hilfe regionaler und internationaler Akteure zu lösen und einen politischen Dialog in Syrien anzukurbeln. Nach einigen anfänglichen Erfolgen wurde allerdings schnell deutlich, dass es für Annan aufgrund eines fehlenden nationalen und internationalen Konsenses kaum möglich sein würde, die Konfliktparteien zu befrieden und einen nationalen Dialog zu initiieren.

Felix Tröltzsch arbeitet die Mediationsmission des früheren UN-Generalsekretärs in seinem Buch intensiv und detailliert auf. Dafür werden die Theorien der Internationalen Beziehungen und Friedens- und Konfliktforschung sowie die wichtigsten Einschätzungen von Praktikern der internationalen Diplomatie gebündelt, um eine der bisher umfassendsten Mediationsanalysen von Kofi Annans Mission im Syrienkonflikt zu generieren. „Kofi Annan im Syrienkonflikt“ leistet einen wichtigen Beitrag zum wissenschaftlichen Verständnis des Bürgerkrieges und der Vermittlungsbemühungen der Vereinten Nationen in Syrien. Damit begibt sich das Werk in eine weitgehend offene Lücke der Friedens- und Konfliktforschung.



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