Doktorarbeit: Strafverfahrensrechtliche Aspekte audiovisueller Vernehmungen im Umgang mit traumatisierten Zeuginnen und Zeugen

Strafverfahrensrechtliche Aspekte audiovisueller Vernehmungen im Umgang mit traumatisierten Zeuginnen und Zeugen

Schriften zum Strafprozessrecht, Band 22

Hamburg 2018, 212 Seiten
ISBN 978-3-8300-9897-3 (Print/eBook)

Ermittlungsrichter, Häusliche Gewalt, Konfrontationsrecht, Minderjährige, Protokoll, Revisionsrecht, Sexualdelikte, Simultanvernehmung, Strafprozess, Strafrecht, Strafverfahrensrecht, Trauma, Vernehmung, Videoaufzeichnung, Zeugen

Zum Inhalt

Die Veröffentlichung befasst sich mit audiovisuellen Vernehmungen in sämtlichen Abschnitten des Strafverfahrens. Sie zeigt die bestehenden Rechtsprobleme aus der Sicht der Strafrechtspraxis auf und gibt eine Gesamtdarstellung zu den deutschen Rechtsgrundlagen. Behandelt wird das Spannungsverhältnis zwischen der staatlichen Verpflichtung zur Tataufklärung und dem vom Staat zu gewährleistenden Schutz traumatisierter Zeugen im Strafverfahren am Beispiel von ausgewählten, als besonders schutzwürdig erscheinenden Gruppen von Zeugen. Im Mittelpunkt der Studie steht die stets gebotene Abwägung zwischen dem Zeugenschutz und dem Konfrontationsrecht des Angeklagten. Insoweit bestehende Rechtsprobleme werden aufgeworfen, diskutiert und Lösungsansätze werden aufgezeigt. Daneben spricht die Veröffentlichung Rechtsfragen im Umgang mit Zeugen und Probleme hinsichtlich der Glaubhaftigkeit von Aussagen an und sie geht auf Besonderheiten im Zusammenhang mit der audiovisuellen Vernehmung im Revisionsverfahren ein.



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