Forschungsarbeit: Autismus: Störungsbild – Diagnose – Integration – Fördermaßnahmen

Autismus: Störungsbild – Diagnose – Integration – Fördermaßnahmen

Schriften zur pädagogischen Psychologie, Band 69

Hamburg 2018, 160 Seiten
ISBN 978-3-8300-9864-5

Asperger, Autismus-Spektrum-Störung, Diagnose, Diagostik, Fördermaßnahmen, Frühkindlicher Autismus, Heilpädagogik, Integration, pädagogische Psychologie, Prävalenz, Psychotherapie, Risikofaktoren, Schule, Störungsbild, Therapieansätze

Zum Inhalt

Das Werk befasst sich mit der Erforschung der Autismus-Spektrum-Störung und ist in zwei große Teile gegliedert, in einen Theorieteil sowie in einen empirischen Teil. Im Rahmen des Theorieteils soll einleitend der Begriff „Autismus“ näher erklärt und sich seinen Wurzeln angenähert werden, um in Folge eine Abgrenzung vom Begriffs- und Krankheitsbild der Schizophrenie durchführen zu können. Weiteres wird erklärt, wie die Verbindung der Termini „Autismus“ und „Schizophrenie“ über die Zeit gelöst wurde und das Störungsbild des „Autismus“ in Kannerschen und Asperger Autismus differenziert wurde und wie sich draus schließlich die Autismus-Spektrum-Störung (ASS) entwickelt hat.

Im Anschluss an die Darstellung des Störungsbildes und dessen Symptome, wird der Schwerpunkt auf die Entstehung des autistischen Gehirns, die Risikofaktoren während der Schwangerschaft sowie auf die diagnostische Vorgehensweise gelegt. Hierbei stehen die Früherkennung der autistischen Störungen sowie der Prozess der Diagnostik und die klinische Beurteilung durch die ÄrztInnen und PsychologInnen ebenfalls im Vordergrund. Auch die Klassifikationssysteme ICD und DSM sowie div. Testverfahren, welche für die ASS Diagnostik Verwendung finden, werden dargestellt. Dieser Abschnitt endet mit den Komorbiditäten und den Prävalenzzahlen für ASS, welche in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind.

Im nächsten großen Abschnitt dieses Buches soll zunächst die integrationspädagogische Theoriebildung zu dem Themenbereich „Behinderung“ dargestellt werden. Einführend wird hier eine Abgrenzung der Begrifflichkeiten „Krankheit“ und „Behinderung“ unternommen, um verdeutlichen zu können, dass es sich bei der ASS eher um eine Behinderung als um eine Krankheit handelt. Des Weiteren wird der lange Weg von der Heilpädagogik hin zu einer inklusiven Pädagogik beschrieben und die Paradigmenwechsel von der Segregation von Menschen mit Behinderung und somit auch von Menschen mit ASS, über die Integration, hin zur Inklusion, dargestellt.

Anschließend daran findet sich ein großes Kapitel über die Integration von Menschen mit ASS in unterschiedlichen Lebensphasen, wie die Bereiche Kindergarten, Schule, Arbeitswelt, Kultur, Gesellschaft sowie Partnerschaft und Freundschaft.

Das letzte Kapitel des Theorieteils widmet sich dann den sozialpädagogischen und psychotherapeutischen Förder- und Therapiemaßnahmen für Kinder, als auch für erwachsene Menschen mit ASS.

Der empirische Teil dieses Werkes beinhaltet die geprüften Hypothesen, welche für diese Forschungsarbeit formuliert wurden, sowie das Sample, welches zur Untersuchung herangezogen wurde und aus ÄrztInnen, PsychologInnen, PädagogInnen sowie Mütter von betroffenen Kindern besteht. Auch das Leitfadeninterview als Erhebungsmethode und die Qualitative Inhaltsanalyse (nach Mayring) als Auswertungsmethode werden umfangreich dargestellt.

Den größten Abschnitt des empirischen Teils nimmt die Ausführung der Forschungsergebnisse ein. Diese werden nach Sample getrennt dargestellt. So lassen sich die gefundenen Forschungsergebnisse unterteilen in „Ergebnisse aus den Interviews mit den Müttern betroffener Kinder“ und in die „Ergebnisse aus den Interviews mit den ExpertInnen“. Schließlich werden diese auch mit der Literatur diskutiert, was den Abschluss dieses Werkes bildet.

Kontakt



Informationen über das Veröffentlichen wissenschaftlicher Arbeiten.

nach oben