Forschungsarbeit: Abschied von der Vollbeschäftigung

Abschied von der Vollbeschäftigung

Arbeitslosigkeit in Westdeutschland in den 1970er Jahren

Wirtschaftspolitik in Forschung und Praxis, Band 79

Hamburg 2017, 142 Seiten
ISBN 978-3-8300-9727-3

1970er Jahre, Arbeitslosigkeit, Arbeitsmarkt, Arbeitsmarktpolitik, Ausländerarbeitslosigkeit, Erwerbspersonen, Frauenarbeitslosigkeit, Geringqualifizierte, Jugendarbeitslosigkeit, Sozialliberale Koalition, Sozialpolitik, Volkswirtschaftslehre, Vollbeschäftigung, Wirtschaftspolitik

Zum Inhalt

Die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts waren im westlichen Teil des geteilten Deutschlands eine Zeit der wirtschaftlichen Verwerfungen, in der Stabilität und Wachstum mächtig ins Wanken gerieten. Ein wesentliches und erklärungsbedürftiges ökonomisches Phänomen in diesem Jahrzehnt war die Entstehung und Ausweitung einer in die Millionen gehenden und weiter steigenden Arbeitslosigkeit.

Zu Beginn der 1970er Jahre war Arbeitslosigkeit kein Problem in Westdeutschland. Eine Arbeitslosenquote von unter 1 % zeigte schon länger Vollbeschäftigung an. Die Sorge, arbeitslos zu werden, stand bei den Westdeutschen unter 18 Möglichkeiten an letzter Stelle. Ab der Mitte des Jahrzehnts aber änderte sich das Bild: Die Arbeitslosigkeit wuchs in zwei Schüben kräftig an und konnte jeweils danach nur in geringem Umfang wieder abgebaut werden. Unfreiwillige Arbeitslosigkeit wurde mit steigender Tendenz ein schwerwiegendes wirtschaftliches und soziales Problem in Westdeutschland. Das Buch erläutert Ausmaß, Kennzeichen und Ursachen dieser Entwicklung, die den Abschied von der Vollbeschäftigung bedeutete.

Zum Autor

Prof. Dr. Alexander Hennig, Diplom-Betriebswirt und Diplom-Volkswirt, ist Professor und Studiengangsleiter an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mannheim.



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