Sammelband: Junge Slavistik im Dialog VI

Junge Slavistik im Dialog VI

Beiträge zur XI. Internationalen Slavistischen Konferenz

Studien zur Slavistik, Band 40

Hamburg 2017, 370 Seiten
ISBN 978-3-8300-9444-9 (Print/eBook)

Aleksandr Grin, Boris Akunin, Dmitrij Gluchorskij, Etymologie, Genderlekte, Mehrsprachigkeit, Negationsgenitiv, Pressefreiheit, Satire, Slavistik, Slavistische Konferenz, Sprachminderheiten, Sprachpolitik, Wortbildung

Zum Inhalt

Bereits zum elften Mal fand am 15. und 16. April 2016 am Institut für Slavistik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel eine Konferenz unter dem Motto „Junge Slavistik im Dialog“ statt. Auch in diesem Jahr lag der Schwerpunkt der insgesamt 49 Vorträge wieder bei TeilnehmerInnen in der Master- oder Promotionsphase ihrer Karriere. Im deutschsprachigen Raum ist diese Konferenzserie damit wohl einzigartig. Sie bietet seit mehr als einem Jahrzehnt dem wissenschaftlichen Nachwuchs der Slavistik und der benachbarten Fächer ein Podium, auf dem junge WissenschaftlerInnen eigene Forschungsarbeiten vorstellen und diskutieren können. Auch im Jahr 2016 kamen die Teilnehmer der Konferenz wieder aus Polen, aus Russland, aus der Slowakei, aus Tschechien, aus Östereich, aus der Schweiz und aus Deutschland nach Kiel. Sie präsentierten Forschungen aus den „klassischen“ Teilgebieten der slavischen Philologie – also Literatur-, Medien- und Sprachwissenschaft – ebenso wie Aspekte der Geschichtswissenschaft, der Kunstgeschichte oder politikwissenschaftlicher Problematiken. Ähnlich unterschiedlich wie die Herkunftsländer der TeilnehmerInnen war demzufolge auch in diesem Jahr der Gegenstand der einzelnen Vorträge. Bereits in den vorangegangenen Jahren hatte sich aber gerade diese Heterogenität als ein fruchtbares Charakteristikum der Konferenz erwiesen. Erneut haben sich die Veranstalter deshalb dazu entschieden, eine thematische Eingrenzung von vornherein zu vermeiden und die ganze Breite slavistischer Forschung in den Vorträgen abzubilden. Gerade diese Diversität und Vielfalt ermöglicht Diskussionen über spezifische Themen, Methoden und Teildisziplinen hinweg, präsentiert die Forschungstraditionen in den verschiedenen Nationalsprachen, -kulturen und -literaturen und bietet auf diese Weise ein umfangreiches Spektrum der Slavistik und ihrer Nachbardisziplinen ab.

Mit dem sechsten Band der Publikationsreihe zur Konferenz dokumentieren die HerausgeberInnen den überwiegenden Teil der im Verlauf der beiden Konferenztage in Kiel gehaltenen Vorträge nun auch im Druck. Damit wenden sie sich an ein breiteres akademisches Publikum, das Interesse für das weite Spektrum slavistischer Forschung oder auch nur für einen spezifischen Teilbereich aufbringt.



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