Dissertation: Einfluss des Klimas auf physiologische Parameter sowie Leistungs- und Verhaltensmerkmale bei Milchkühen

Einfluss des Klimas auf physiologische Parameter sowie Leistungs- und Verhaltensmerkmale bei Milchkühen

Schriftenreihe agrarwissenschaftliche Forschungsergebnisse, Band 68

Hamburg 2017, 132 Seiten
ISBN 978-3-8300-9346-6 (Print/eBook)

Fütterung, Hitzestress, Klima. Leistungsmerkmal, Klimaforschung, Klimaschutz, Körpertemperatur, Milchkuh, Milchviehhaltung, Nutztierhaltung, Nutztierwissenschaften, Precision Livestock Farming, Tierwohl, Verhaltensforschung, Verhaltensmerkmal

Zum Inhalt

Mit dem prognostizierten Klimawandel gehen Vorhersagen zu intensiveren und häufigeren Hitzeperioden sowie Extremwetterereignissen einher. Diese werden zukünftig auch die moderaten Klimazonen zunehmend betreffen. Die landwirtschaftliche Nutztierhaltung wird von diesen Veränderungen zukünftig vielfältig beeinflusst. Die Konsequenzen des Klimawandels stellen insbesondere in der Milchviehhaltung eine wachsende Herausforderung dar. Da Milchkühe meist im Aussenklimastall gehalten werden, sind sie den umgebenden Witterungsbedingungen direkt ausgesetzt. Zudem produzieren Milchkühe aufgrund ihres züchterisch stark intensivierten Leistungsvermögens, unabhängig von den Umweltbedingungen, einen hohen Anteil Wärmeenergie, was die Anfälligkeit für Hitzestress maßgeblich erhöht. Die negativen Konsequenzen von thermischer Belastung auf das Wohlbefinden, auf die Tiergesundheit sowie auf Leistungsmerkmale von Milchkühen wurden vornehmlich unter tropischen und subtropischen Bedingungen untersucht. Studien, die den Einfluss des Klimas auf Milchkühe in gemäßigten Regionen abschätzen, liegen bislang nur vereinzelt vor.

Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich die Autorin mit möglichen Auswirkungen von klimatischen Bedingungen auf physiologische Parameter und Verhaltensmerkmale hochleistender Milchkühe in Niedersachsen. Dabei untersucht sie, ob Milchkühe in einer gemäßigten Klimazone Hitzestress ausgesetzt sind und ob ihre Körpertemperatur oder deren Wasser- und Futteraufnahmeverhalten als Indikatoren für thermischen Stress verwendet werden können.



Informationen über das Veröffentlichen wissenschaftlicher Arbeiten.

nach oben