Doktorarbeit: Innovationsbezogene Selbstwirksamkeitserwartung

Innovationsbezogene Selbstwirksamkeitserwartung

Konzeptualisierung, Operationalisierung und Validierung eines mehrdimensionalen Konstrukts

Schriften zur Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie, Band 79

Hamburg 2016, 360 Seiten
ISBN 978-3-8300-9193-6

Albert Bandura, Arbeitspsychologie, Betriebswirtschaft, Innovation, Innovationsfähigkeit, Innovatives Verhalten, Konzeptualisierung, Messinstrument, Operationalisierung, Personaldiagnostik, Psychologie, Selbstwirksamkeit, Selbstwirksamkeitserwartung, Skala, Validierung

Zum Inhalt

Innovationen sowie die Fähigkeit von Organisationen, Innovationen hervorzubringen, zählen zu den erfolgskritischen Faktoren unternehmerischen Handelns. Eine in diesem Zusammenhang auch für die organisationale Praxis wichtige Frage betrifft die Variablen, von denen individuelles innovatives Verhalten abhängig ist. Die bisherige Forschung hat dazu bereits eine Reihe von Antworten geliefert und diverse Bedingungs- und Einflussfaktoren identifiziert. Neben verschiedenen Bedingungen auf der Organisationsebene und der Ebene von (Arbeits-)Gruppen sind es vor allem personale Faktoren, die darüber entscheiden, ob Mitarbeiter Ideen zur Lösung von Problemen entwickeln und implementieren. Wesentlich ist unter den personalen Aspekten, dass sich Mitarbeiter in der Lage fühlen, innovativ zu sein und die mit Innovationen verbundenen Tätigkeiten auch ausführen zu können. Dieses Gefühl des eigenen Könnens wird mit dem psychologischen Konstrukt der Selbstwirksamkeitserwartung beschrieben.

Mit diesem Buch wird ein auf das innovative Verhalten von Mitarbeitern bezogenes Selbstwirksamkeitskonstrukt eingeführt. Zentrales Ziel ist die Entwicklung eines validen Instrumentes zur Messung des Konstrukts der sog. innovationsbezogenen Selbstwirksamkeitserwartung. Zur Erfüllung dieses Ziels wird dem von MacKenzie, Podsakoff und Podsakoff (2011) zur Entwicklung neuer Messinstrumentarien empfohlenen Forschungsvorgehen gefolgt. Als Ergebnis mehrerer qualitativer und quantitativer Studien liegt schließlich eine Skala vor, die insgesamt neun Items umfasst und damit eine ökonomische Erfassung des Konstrukts erlaubt. Die Skala verfügt über gute Validität und erfüllt die wesentlichen psychometrischen Anforderungen. Sie ist damit sowohl für die Zwecke einer weiteren wissenschaftlichen Erforschung des Phänomens der innovationsbezogenen Selbstwirksamkeitserwartung als auch für die praktische Anwendung geeignet.



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