Fachbuches: Deutsche im Kaukasus

Deutsche im Kaukasus

Zusammengefasste, überarbeitete Neuauflage der Trilogie „Vom Kaukasus nach Kasachstan“ von Edgar Reitenbach. Mit einem Addendum zu den Deutschen in Kars. Herausgegeben von M. Florian Hertsch und Mutlu Er

Studien zur Geschichtsforschung der Neuzeit, Band 94

Hamburg 2017, 232 Seiten
ISBN 978-3-8300-9185-1

Aserbaidschan, Auswanderer, Deutsche, Edgar Reitenbach, Georgien, Geschichtswissenschaft, Kars, Kasachstan, Kaukasiendeutsche, Kaukasus, Kultur, Kunst, Literatur, Petrowka, Pietismus, Türkei

Zum Inhalt

Dieses wissenschaftliche Fachbuch beschäftigt sich mit den Kaukasiendeutschen, die als deutschstämmige Einwohner zurzeit des russischen Zarenreiches und später dann in der Sowjetunion, in den Gebieten des Kaukasus, siedelten. Noch heute kann man die Spuren jener Siedler, besonders in Georgien und Aserbaidschan anhand ihrer Hinterlassenschaften, zurückverfolgen. Dieses Thema wird durch eine geschichtliche Analyse der Erfahrungen Edgar Reitenbachs, einem gebürtigen Kaukasiendeutschen, berreichert, da er selbst in seiner Trilogie vom Kaukasus nach Kasachstan die Geschichte und Erinnerungen der russlanddeutschen Landsleute, im Sinne eines geschichtlichen Andenkens, archiviert hat. Dieses Fachbuch fasst die Werke von Edgar Reitenbach zusammen und bietet dadurch ein überarbeitetes, historisches Nachschlagewerk für den Themenkomplex der Kaukasiendeutschen an. Bereichert wird das Fachbuch durch ausgewählte Graphiken und Abbildungen.

Des Weiteren werden die Türkeiansichten aus der Kaukasischen Post (Zeitung der Kaukasiendeutschen zwischen 1906-1914) dargestellt, da diese einen Einblick der Kaukasiendeutschen zu einem ihrer Nachbarn, dem Osmanischen Reich, aufzeigen.

Am Ende dieser Publikation steht ein Addendum über einen kleinen Ableger der Kaukasiendeutschen bei Kars und Ardahan, im Gebiet der heutigen Osttürkei, nahe des Ararats.



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