Doktorarbeit: Qualität der Rechnungslegung

Qualität der Rechnungslegung

Eine qualitativ-quantitative Analyse der Rechnungslegung nach HGB

Schriften zum Betrieblichen Rechnungswesen und Controlling, Band 148

Hamburg 2016, 314 Seiten
ISBN 978-3-8300-9175-2

Bilanzpolitik, BilMoG, Earnings, Fair-Value, HGB, Immaterielle Vermögenswerte, Latente Steuern, Prinzipal-Agenten-Theorie, Qualitativ-quantitative Analyse, Rechnungslegung, Rechnungslegungsqualität, Zwecke Rechnungslegung

Zum Inhalt

Rechnungslegung erfüllt keinen Selbstzweck. Sie fungiert als Kommunikationsmedium der Unternehmen, um vielen Adressaten einen ordnungsmäßigen Einblick in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens zu gewähren. Dabei muss sie bestimmten qualitativen Anforderungen entsprechen, um Adressaten über die Unternehmenslage sachgerecht zu informieren. Die Aufgabe des Gesetzgebers ist es Vorschriften zu implementieren, die sowohl dem Unternehmen als auch den Adressaten dienen.

Die Forschung beschäftigt sich vergleichsweise selten mit Qualitätsaspekten von Jahresabschlussinformationen, die speziell auf dem Handelsgesetzbuch basieren. Dabei orientierten sich bislang die Analysen in Zeitschriftaufsätzen häufig an den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Zudem beziehen sich die Datensätze nahezu aller Analysen auf Jahresabschlüsse vor Inkrafttreten des BilMoG.

Die internationale Forschung hingegen orientiert sich aufgrund der Relevanz der IFRS stark an investitionstheoretischen Überlegungen und unterscheidet dabei nicht immer trennscharf zwischen Ergebnis- und Rechnungslegungsqualität.

Von dieser Ausgangssituation ausgehend wird im Rahmen dieser Ausarbeitung adressatenneutral ein normativer wie auch ein empirischer Maßstab zur Messung der Qualität eines Rechnungslegungssystems erarbeitet. Im Zweiten Schritt werden die erarbeiteten Maßstäbe am Beispiel des HGB nach BilMoG validiert.

Zielsetzung dieses Buches ist es, dem Leser einen grundsätzlichen Blick auf die Notwendigkeit eines Rechnungslegungssystems zu vermitteln, indem häufig bisher noch nicht tiefer strukturierte theoretische Aspekte ausführlich in einem sachlogischen Kontext systematisch dargestellt werden. Darüber hinaus wird das BilMoG – als die letzte große Reform des deutschen Bilanzrechts – anhand eines ökonomisch hergeleiteten Beurteilungskriteriums sowohl normativ, als auch empirisch analysiert und gewürdigt.



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