Doktorarbeit: Steuerschuld durch Steuerausweis: Die Berichtigungsverfahren nach § 14c Abs. 1 und Abs. 2 UStG unter dem Einfluss unionsrechtlicher Prinzipien

Steuerschuld durch Steuerausweis: Die Berichtigungsverfahren nach § 14c Abs. 1 und Abs. 2 UStG unter dem Einfluss unionsrechtlicher Prinzipien

Studien zur Rechtswissenschaft, Band 394

Hamburg 2017, 326 Seiten
ISBN 978-3-8300-9155-4 (Print/eBook)

Berichtigung, Berichtigungsverfahren, Gleichbehandlungsgundsatz, Gutschrift, Neutralitätsgrundsatz, Rechnungsberichtigung, Steuerausweis, Steuergefährdung, Steuerrecht, Steuerschuld, Stornorechnung, Umsatzsteuerrecht, Unionsrechtliche Prinzipien, Vertrauensschutz, Vorsteuerabzug, Widerspruch, § 14c UStG

Zum Inhalt

Die Bedeutung des Unionsrechts für das Umsatzsteuerrecht ist immens. Dies wird am Beispiel des § 14c UStG besonders deutlich. Eine Steuerschuld, die durch unrichtigen oder unberechtigten Umsatzsteuerausweis in einer Rechnung entstanden ist, kann beseitigt werden. § 14c Abs. 1 S. 2 UStG und § 14c Abs. 2 S. 3–5 UStG enthalten entsprechende Berichtigungsvorschriften. Die Abhandlung zeigt, dass diese Berichtigungsvorschriften gemessen am Unionsrecht zu eng gefasst sind. Der Autor belegt ferner, dass die derzeitige Differenzierung zwischen § 14c Abs. 1 S. 2 UStG und § 14c Abs. 2 S. 3–5 UStG gegen den unionsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatz gem. Art. 20 GRCh verstößt.



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