Master-, Diplom-, Magisterarbeit: Der totgeglaubte Held als TV-Event – Eine Studie zum gegenwärtigen Heldenbild in der Trilogie „Unsere Mütter, unsere Väter“ (2013)

Der totgeglaubte Held als TV-Event – Eine Studie zum gegenwärtigen Heldenbild in der Trilogie „Unsere Mütter, unsere Väter“ (2013)

Studien zur Zeitgeschichte, Band 98

Hamburg 2016, 234 Seiten
ISBN 978-3-8300-9013-7 (Print/eBook)

"Unsere Mütter; unsere Väter", Deutschland, Erinnerungskultur, Fernsehen, Geschichte, Heldengedenken, Heroismus, Identität, Medien, Postheroische Gesellschaft, Postmoderne, TV-Event, Zeitgeschichte, Zweiter Weltkrieg

Zum Inhalt

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Die populäre deutsche TV-Trilogie „Unsere Mütter, unsere Väter“ sorgte im Jahr 2013 für Furore in der internationalen Presse. Ihr wurde mehrfach vorgeworfen, deutsche Protagonisten vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs als Helden inszeniert und damit einen Tabubruch begangen zu haben. Nicht nur wegen des historisch gesicherten Wissens um Deutschlands Verantwortung am Zweiten Weltkrieg, sondern auch unter der Prämisse der sogenannten postheroischen westlichen Gesellschaften, wurde der Film einer detaillierten Analyse seiner Protagonisten unterzogen. Deren tatsächliches heroisches Potential und die damit verbundenen Auswirkungen auf das Geschichtsbild des Films werden vor dem Hintergrund der vermeintlichen Abkehr vom klassischen Kult um den Kriegshelden betrachtet. Ob Deutschland mit „Unsere Mütter, unsere Väter“ neue Helden präsentiert hat und welches Potential sie als Träger der Geschichte des Zweiten Weltkriegs haben, ist eine spannende Frage, deren Konsequenzen die Geschichtswissenschaft vor eine neue, große Herausforderung stellen.



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