Doktorarbeit: Lebenslange berufliche Bildung in der Wissensgesellschaft

Lebenslange berufliche Bildung in der Wissensgesellschaft

Eine Auseinandersetzung mit dem Zusammenwirken von Mensch, Staat und Wirtschaft in der Wissensgesellschaft sowie mit der Ausrichtung von lebenslangem Lernen und den daraus resultierenden Problemen, Herausforderungen und Konsequenzen für die berufliche Bildung

Studien zur Berufs- und Professionsforschung, Band 27

Hamburg 2015, 506 Seiten
ISBN 978-3-8300-8533-1

Ausbildungssystem, Beruf, berufliche Bildung, Berufsbildungssystem, Bildung, Duales System, Hochschule, Lebenslanges Lernen, Reformmaßnahmen, Weiterbildungssystem, Wissen, Wissensgesellschaft

Zum Inhalt

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Derzeit findet ein Wandel moderner Gesellschaften zu Wissensgesellschaften statt. Ein adäquates Bildungssystem muss entsprechende Kompetenzen vermitteln können, sowohl im allgemeinbildenden als auch im berufsbildenden Bildungsbereich. Hierbei geht es jedoch nicht nur um die Vermittlung von neuen Inhalten, sondern auch um die Ausbildung der Fähigkeit des Einzelnen, selbstständig am lebenslangen Lernen teilnehmen zu können und sich Wissen anzueignen. Es stellt sich die Frage, ob das bestehende Bildungssystem in Deutschland unter diesen neuen Rahmenbedingungen zukunftsfähig ist.

Die Probleme, die im deutschen Bildungssystem beim Wandel zur Wissensgesellschaft bestehen, sind zwar bereits hinreichend erkannt worden. Die Bundesregierung hat auch mit vielen verschiedenen Programmen und Maßnahmen reagiert. Ob diese jedoch geeignet sind, den Problemen zu begegnen, ist mehr als fraglich. Viele Maßnahmen zielen darauf ab, in erster Linie für den Arbeitsmarkt kurzfristig gut verwertbare Arbeitskräfte und nicht mit umfassenden Lernkompetenzen ausgestattete Individuen, die für Anforderungen an ein lebenslanges Lernen ausreichend gewappnet sind, hervorzubringen. Dabei gibt es bereits eine Vielzahl von notwendigen Reformüberlegungen verschiedener Akteure über strukturelle Weiterentwicklungen des (Berufs-)Bildungssystems für eine Wissensgesellschaft. Um die Zukunftsfähigkeit des (Berufs-)Bildungssystems zu bewahren, muss ein für alle jederzeit frei nutzbarer Zugang zu Bildung gewährleistet sein. Dadurch können Menschen ihre Kompetenzen stetig erweitern und flexibel auf wissensgesellschaftliche Veränderungen im beruflichen wie auch im privaten Lebensbereich reagieren.

In der Arbeit setzt sich der Autor mit dem Zusammenwirken von Individuum, Staat und Wirtschaft in einer Wissensgesellschaft sowie mit der Ausrichtung von lebenslangem Lernen und den daraus resultierenden Problemen, Herausforderungen und Konsequenzen für die berufliche Bildung auseinander. Zudem werden bestehende Programmen und Maßnahmen kritisch beleuchtet und Verbesserungsvorschläge aufgezählt.



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