Doktorarbeit: Die umwandlungssteuerrechtliche Behandlung grenzüberschreitender Verschmelzungen

Die umwandlungssteuerrechtliche Behandlung grenzüberschreitender Verschmelzungen

Am Beispiel der Verschmelzung der Tochter- auf die Muttergesellschaft in der Europäischen Union

Steuerrecht in Forschung und Praxis, Band 109

Hamburg 2014, 228 Seiten
ISBN 978-3-8300-7973-6 (Print/eBook)

Grenzüberschreitung, Konzernstrukturierung, Steuerrecht, Stille Reserven, Umwandlungssteuerrecht, UMWSTG, Upstream-Merger, Verschmelzung

Zum Inhalt

Grenzüberschreitende Verschmelzungen sind seit langem sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene Gegenstand wissenschaftlicher Diskussion. Interessanterweise haben grenzüberschreitende Verschmelzungen von Tochter- auf Muttergesellschaften, welche in der Praxis eine nicht unerhebliche Rolle spielen, bislang in der Literatur wenig Beachtung gefunden. Insbesondere zu steuerrechtlichen Auswirkungen dieser Form der Konzernstrukturierung wurde bislang noch nicht Stellung genommen. Dabei sind Auseinandersetzungen mit steuerrechtlichen Folgen im Rahmen grenzüberschreitender Konzernstrukturierungen vor allem nach der letzten Entscheidung des EuGH zur Wegzugsbesteuerung in der Rechtssache „National Grid Indus“ und der Einlassung der Finanzverwaltung im Umwandlungssteuererlass vom 11. November 2011 erforderlich.

Die folgende Studie soll hierzu beitragen. Der Fokus dieser Untersuchung ist auf die steuerlichen Aspekte einer grenzüberschreitenden Verschmelzung am Beispiel der Verschmelzung der Tochter- auf die Muttergesellschaft innerhalb der EU, insbesondere die Erfassung und Besteuerung stiller Reserven bei der übertragenden Tochtergesellschaft sowie die Möglichkeit der Übertragung vorhandener Verluste auf die aufnehmende Muttergesellschaft, gerichtet.



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