Dissertation: Einflüsse der Fair Value-Bewertung auf Investitionsentscheidungen unter Berücksichtigung ausgewählter Rechnungslegungsstandards

Einflüsse der Fair Value-Bewertung auf Investitionsentscheidungen unter Berücksichtigung ausgewählter Rechnungslegungsstandards

Internationale Rechnungslegung, Band 39

Hamburg 2014, 248 Seiten
ISBN 978-3-8300-7744-2

Aktienbewertung, Bilanzanalyse, Fair Value Bewertung, Finanzwissenschaft, Free Cashflow, HGB Rechnungslegung, IFRS, Informationsasymmetrie, Investitionsentscheidungen, Kapitalmarkt, Rechnungslegung, Slowakische Rechnungslegung, Swiss GAAP FER, Synthetisches Aktienportfolio, Wirtschaftswissenschaft

Zum Inhalt

Die Integration der weltweiten Kapitalmärkte macht deutlich, dass externe Kapitalgeber aufgrund räumlicher, zeitlicher, wirtschaftlicher sowie kultureller Unterschiede einen erhöhten Bedarf an vergleichbaren und entscheidungsnützlichen Unternehmensinformationen formulieren, um ihre Investitionen steuern zu können. Durch die zunehmende Ausrichtung des Jahresabschlusses an der Informationsfunktion ist in der Rechnungslegung seit einigen Jahren die verstärkte Tendenz zur Fair Value-Bewertung zu erkennen. Dem Bewertungsmaßstab des Fair Value wird eine hohe Entscheidungsnützlichkeit für Abschlussadressaten für ihre potentiellen Investitionsentscheidungen zugesprochen. Aufgrund seiner idealtypischen Konzeption, die in der Praxis nicht anzutreffen ist, wird das Bewertungskonzept allerdings vielfach diskutiert und kritisiert. Mit der Abkehr vom Anschaffungskostenprinzip adjustiert sich dabei das Verhältnis der Qualitätskriterien von Relevance und Reliability neu. Fraglich ist, ob die „Einbuße“ an Reliability überkompensiert wird durch eine Erhöhung der Relevance.

Daniel Zorn zeigt durch seine Untersuchungen neue Wege bei der Interpretation des Fair Value auf. Portfoliobasierten Annahmen, Vergleiche von fundamentalwert- und marktwertbasierten Entwicklungen, Vergleiche unterschiedlicher Rechnungslegungssysteme sowie die Betrachtung von Ex-ante und Ex Post-Entwicklungen lassen die Problematik in einem vielschichtigen Kontext erscheinen. Die enge Verbindung von Unternehmensdaten und Rechnungslegungsinformationen wie auch die Zusammenhänge betrieblicher Finanzierungsentscheidungen und anlegerbasierter Investitionen werden hierbei in vielerlei Hinsicht deutlich. Das Buch richtete sich an Dozenten und Studenten von wirtschafts- und rechtswissenschaftlichen Studiengängen. Die Untersuchung eröffnet des Weiteren konzeptionelle Erkenntnisse für Gesetzgeber, Standardsetter und Wissenschaft wie auch praktische Schlussfolgerungen für Unternehmen und Investoren.



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