Doktorarbeit: Determinants and Consequences of Real and Accrual-Based Earnings Management

Determinants and Consequences of Real and Accrual-Based Earnings Management

Three Empirical Studies

Internationale Rechnungslegung, Band 37

Hamburg 2014, 184 Seiten
ISBN 978-3-8300-7689-6

Bilanzpolitik, Internationale Rechnungslegung, Reale Bilanzpolitik

Zum Inhalt

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Dieses Buch befasst sich mit den Bestimmungsfaktoren und Auswirkungen von buchmässiger und realer Bilanzpolitik. Das Werk besteht aus drei unabhängigen Kapiteln, welche sich jeweils mit einer eigenständigen empirischen Forschungsfrage aus diesem Bereich befassen.

Das erste Kapitel diskutiert den Einfluss der Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008/2009 auf das Bilanzpolitik-Verhalten von Firmen. Insbesondere werden zwei Dimensionen von Bilanzpolitik betrachtet: Ergebnisglättung (Income Smoothing) und Big Bath Accounting. Die Studie basiert auf einer internationalen Stichprobe und betrachtet Firmen aus 29 Ländern. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, ob sich das Bilanzpolitik-Verhalten der betroffenen Firmen während der Krise verändert hat, und falls ja, welche der beiden Bilanzpolitik-Strategien dabei vermehrt verwendet wurde.

Das zweite Kapitel beurteilt die ökonomischen Auswirkungen von realer Bilanzpolitik. Im Gegensatz zu buchmässiger Bilanzpolitik, welche den Spielraum bei Periodenabgrenzungen ausnützt um das Resultat zu steuern, versteht man unter realer Bilanzpolitik die diskretionäre Gestaltung von realen Geschäftstransaktionen, mit dem Ziel das Jahresergebnis zu beeinflussen. Die Studie fokussiert sich dabei auf die konkrete Anreizsituation der Vermeidung eines Verlustes. Basierend auf einer umfassenden Stickprobe von Firmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, betrachtet die Studie verschiedene mögliche Auswirkungen realer Bilanzpolitik. Die zentrale Fragestellung besteht darin, ob reale Bilanzpolitik mit vor- oder nachteiligen ökonomischen Auswirkungen verbunden ist.

Das dritte Kapitel untersucht den Einfluss der Corporate Governance auf das Ausmass von realer Bilanzpolitik. Dabei fokussiert sich die Studie auf den schweizer Markt, welcher, im Vergleich zu den SOX Regulierungen in den USA, über ein verhältnismässig lockeres Corporate Governance System verfügt. Im Zentrum steht die Hypothese, dass der Zusammenhang zwischen Corporate Governance und realer Bilanzpolitik nicht linear ist und von Umfang und Strenge der zugrundeliegenden Corporate Governance Regulierungen abhängt. Basierend auf einem selbst erhobenen Datensatz, analysiert die Studie zehn unterschiedliche Corporate Governance Attribute und deren jeweiliger Einfluss auf die reale Bilanzpolitik von Schweizer Firmen.



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