Doktorarbeit: Die Begrenzung vertraglicher Bindungswirkung in Krisenzeiten

Die Begrenzung vertraglicher Bindungswirkung in Krisenzeiten

Eine rechtsvergleichende Untersuchung der Problematik „nachträglich veränderter Umstände“ im deutschen und im italienischen Vertragsrecht

Schriftenreihe zum internationalen Einheitsrecht und zur Rechtsvergleichung, Band 46

Hamburg 2014, 422 Seiten
ISBN 978-3-8300-7579-0 (Print/eBook)

Bindungswrikung, Eccessiva onerosità, Geschäftsgrundlage, Italienisches Recht, Presupposizione, Rechtswissenschaft, Wirtschaftskrise, Wirtschaftsrecht

Zum Inhalt

deutsch | english

„Die Begrenzung vertraglicher Bindungswirkung in Krisenzeiten“ beschäftigt sich, auf Grundlage deutschen und italienischen Rechts, mit der Frage der Beschränkung der vertraglichen Bindungswirkung in einem gegenseitigen, langfristig angelegten Vertragsverhältnis aufgrund verschiedener Auswirkungen einer Wirtschaftskrise. Nach einer ausführlichen Einführung, in der die Autorin die Rechtsinstitute der “Störung der Geschäftsgrundlage? im deutschen Recht sowie der “Eccessiva Onerosit? Sopravvenuta? und der “Presupposizione? im italienischen Recht umfassend aufarbeitet und rechtsvergleichend darstellt, widmet sie sich in einer übersichtlichen Darstellung der Problematiken der Entwertung der Geldleistung nach Abschluss eines gegenseitigen Vertrages, der Veränderung des Wertes der Sachleistung in einem Vertragsverhältnis, des Wegfalls einer bei Vertragsschluss vorausgesetzten Finanzierung dritter Seite sowie der bei Leistungerfüllung einer Vertragspartei drohenden Insolvenz, jeweils auf Grundlage des deutschen und des italienischen Rechts. Zudem werden die Grundlagen der vertraglichen Geldwertsicherung sowie die Frage des Bestehens gesetzlicher Neuverhandlungspflichten in langfristigen Vertragsprojekten angesprochen.

Das Werk bietet dem Leser eine umfassende und dennoch übersichtliche Aufarbeitung der komplexen Thematik im deutschen und italienischen Recht. Es behandelt eine grundlegende Problematik der Vertragsrecht und bildet somit der rechtsvergleichenden Wissenschaft wie Praxis eine besonders nützliche Quelle.



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