Doktorarbeit: Die Metapher als phänomenologische Grundlage für das Verständnis der Leiblichkeit bei D. H. Lawrence

Die Metapher als phänomenologische Grundlage für das Verständnis der Leiblichkeit bei D. H. Lawrence

Studien zur Anglistik und Amerikanistik, Band 24

Hamburg 2013, 234 Seiten
ISBN 978-3-8300-7415-1 (Print/eBook)

Britische Literaturwissenschaft, David Herbert Lawrence, Descartes, Embodiment, Johnson, Lady Chatterley, Lakoff, Leiblichkeit, Linguistik, Metapher, Phänomenologie, René Descartes

Zum Inhalt

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In dieser Studie wird auf Basis der linguistischen Erkenntnisse zur konzeptuellen Metapher, wie sie durch Lakoff/Johnson (1980) begründet wurden, eine neue Sichtweise der Metapher für eine literaturwissenschaftliche Untersuchung in innovativer Weise nutzbar gemacht. Lakoff und Johnson gehen davon aus, dass Sprache an sich, selbst unsere alltägliche Konversation, von metaphorischen Konzepten durchdrungen ist, was bei Weitem über die herkömmliche literaturwissenschaftliche Vorstellung der Metapher als Trope hinausgeht.

Da Lakoff und Johnson sich explizit auf die phänomenologische Sprachphilosophie Merleau-Pontys (1945/1966) beziehen, wird erklärt, inwieweit die konzeptuellen Metaphern in der Leiblichkeit des Menschen situiert sind. Schließlich wird eine solche All-Metapher im Werk D. H. Lawrences untersucht, die sich durch Leib ist Glück bzw. Gespaltener Leib ist Unglück bezeichnen lässt.

Zum Autor

Peter Osterried, geb. 1976 in Hattingen an der Ruhr. Arbeitet seit seinem Studium der Anglistik, Romanistik, Pädagogik und Philosophie (Staatsexamen Sekundarstufen II/I) als Lehrer an Schule und Hochschule. Zahlreiche wissenschaftliche und literarische Publikationen. Dissertation 2012. Forschungsschwerpunkte sind metaphorologische und interdisziplinäre bzw. komparatistische Studien im Bereich der Britischen Literaturwissenschaft, den Cultural Studies sowie Gender- und Dance- und Gay Studies.



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