Dissertation: Täter-Opfer-Ausgleich und Schadenswiedergutmachung im Jugendstrafrecht

Täter-Opfer-Ausgleich und Schadenswiedergutmachung im Jugendstrafrecht

Strafrecht in Forschung und Praxis, Band 281

Hamburg 2013, 364 Seiten
ISBN 978-3-8300-7400-7

Ambulante Maßnahmen, Diversion, Jugendkriminalität, Jugendstrafverfahren, Kommunikation, Mediation, Schadenswiedergutmachung, Strafzumessung, Strafzwecke im Jugendstrafrecht, Täter-Opfer-Ausgleich, Wiedergutmachung

Zum Inhalt

Das Buch befasst sich im Wesentlichen mit den gesetzlichen Möglichkeiten des Täter-Opfer-Ausgleichs und der Schadenswiedergutmachung im Jugendstrafrecht, sowie deren Vereinbarkeit mit den Strafzwecken und der Akzeptanz der Wiedergutmachung.

Im ersten Teil dieser Studie wird die historische Entwicklung der Wiedergutmachung dargelegt. Es wird kurz aufgezeigt, wie sich das Jugendstrafrecht zu einem eigenständigen Rechtsgebiet entwickelt hat und wie die Wiedergutmachung Einzug in das Jugendstrafrecht und in das allgemeine Strafrecht gefunden hat.

Im zweiten Teil werden die verschiedenen gesetzlichen Möglichkeiten aufgeführt, eine Wiedergutmachung im Jugendstrafrecht durchzuführen. Des Weiteren wird in diesem Teil dargestellt welche Personen und Institutionen an einer Wiedergutmachung beteiligt sind.

Der dritte Teil stellt die Strafzwecke im Jugendstrafrecht, sowie deren Vereinbarkeit mit den Zielen und Aufgaben der Wiedergutmachung, dar.

Der vierte Teil beschäftigt sich mit einzelnen relevanten Problemen im Bereich der Wiedergutmachung.

Im fünften Teil wird auf die Jugendkriminalität als solche eingegangen. Anhand der Polizeilichen Kriminalstatistik und der Strafverfolgungsstatistik werden die Entwicklung und das Ausmaß an Straftaten durch Jugendliche und Heranwachsende dargestellt. Daneben wird die Rückfallstatistik bzw. die Legalbewährung jugendlicher Täter gezeigt. Insbesondere wird dabei auf die Legalbewährung jugendlicher Täter nach einer Wiedergutmachung im Verhältnis zur Anwendung einer anderen Sanktion eingegangen. Des Weiteren bildet hier einen wichtigen Schwerpunkt in welcher Weise die Allgemeinheit die Wiedergutmachung anerkennt.

Im sechsten Teil wird kurz dargestellt, in welchen anderen Ländern die Möglichkeit der Wiedergutmachung genutzt wird.

Im letzten Teil der Studie werden die Ergebnisse zusammengefasst und diskutiert. In einem Ausblick sollen mögliche Änderungsvorschläge und Verbesserungen aufgezeigt werden.



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