Doktorarbeit: Mobile Communities für Automobilhersteller

Mobile Communities für Automobilhersteller

Grundlagen, Potenziale, Gestaltung und Bewertung

INTERNET – Praxis und Zukunftsanwendungen des Internets, Band 15

Hamburg 2013, 498 Seiten
ISBN 978-3-8300-7327-7

Auto, Bewertung, Communities, Gestaltung, Internet, Medien, Medienwissenschaft, Mobilitätssektor, Motivation, Pädagogik, Potentiale, Psychologie

Zum Inhalt

In dieser Studie werden Mobile Communities im Kontext eines Automobilherstellers untersucht. Deswegen stehen Mobile Communities, ihre Grundlagen, ihre Potenziale für Automobilhersteller und Möglichkeiten ihrer Gestaltung und Bewertung im Mittelpunkt der Betrachtungen.

Da die theoretische Basis für Mobile Communities wenig beschrieben ist und es kaum empirische Untersuchungen gibt, stehen neben der Literaturarbeit drei Teilstudien im Fokus, deren Ergebnisse wichtige Beiträge zur Frage nach Grundlagen und Potenzialen Mobiler Communities liefern. In den Studien – Experten-Befragung, Community-Fallanalysen und Nutzer-Befragung – werden Mobile Communities aus verschiedenen Perspektiven mit unterschiedlichen Forschungsmethoden, u.a. Experten-Interviews, Beobachtungen und Online-Befragung, untersucht, um ein möglichst vielseitiges Bild entwerfen zu können. Das Forschungsdesign dieser Untersuchung ist primär qualitativ ausgerichtet, da sich qualitative Forschung besonders für explorative Fragestellungen und Forschungsgebiete, auf denen erst wenige Erkenntnisse existieren, eignet.

Im Bereich der Grundlagen wird herausgearbeitet, wie Mobile Communities aus physischen Gemeinschaften entstanden sind. Es wird die Entwicklung aufgezeigt und nachvollziehbar gemacht, inwieweit Mobile Communities Gemeinschaften im soziologischen Sinne sind und welche Veränderungen Gemeinschaften durch den Einzug der mobilen Medien und der damit zusammenhängenden Möglichkeiten wie orts- und zeitunabhängige Verfügbarkeit erfahren haben.

Bei den Potenzialen zeigt die Untersuchung auf, wie Mobile Communities individuelle, soziale, technische und ökonomische Aspekte vereinen, um Betreibern sowie Mitgliedern verschiedene Anreize bieten zu können. Insbesondere werden die Potenziale für Automobilhersteller am Beispiel der BMW Group herausgearbeitet, da Autos als zukünftige Endgeräte und wichtige Mobilitäts-Unterstützer einen hohen Stellenwert für Mobile Communities haben können.

Aufbauend auf den Erkenntnissen der Grundlagen und Potenziale wird schließlich eine Gestaltungs- und Bewertungsmethode vorgestellt, die die Gestaltung und Bewertung einer Mobilen Community anhand verschiedener Kriterien ermöglicht. Die Bewertungskriterien und deren Gewichtung orientieren sich an der Literaturarbeit und den Teilstudien, um eine fundierte Gestaltung und Bewertung ermöglichen zu können. Die Anforderungen aus der unternehmerischen Praxis haben gezeigt, dass es den Benutzern wichtig ist, neben einer Einschätzung der Wertigkeit einer Community-Idee auch eine Unterstützung bei der (Weiter-)Entwicklung dieser zu haben. Deswegen wurde die Bewertungsmethode so entwickelt, dass sie einen zirkulären Prozess zwischen kreativer Ausarbeitung und Bewertung einer Community(-Idee) unterstützt.



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