Doktorarbeit: Nanomaterialien im Europäischen Stoffrecht

Nanomaterialien im Europäischen Stoffrecht

Die Zielsetzungen von REACH- und CLP-Verordnung sowie der Verordnungen über Lebensmittelzusatzstoffe und Kosmetika und ihre Erreichbarkeit für Nanomaterialien

Studien zur Rechtswissenschaft, Band 309

Hamburg 2013, 566 Seiten
ISBN 978-3-8300-7171-6 (Print/eBook)

Rezension

[...] muss dem Autor insgesamt bescheinigt werden, dass er auf wissenschaftlich solidem Niveau eine eindrucksvolle Monographie über die Regelung von Nanomaterialien im europäischen Stoffrecht geschrieben hat. Dem Werk ist daher eine möglichst weite Verbreitung zu wünschen. Auch dem praktisch tätigen Umwelt- und Stoffrechtler wird es von hohem Nutzen sein.
Prof. Dr. Ulrich M. Gassner Institut für Umweltrecht,
Universität Augsburg

Ulrich M. Gassner, in:
Zeitschrift für Stoffrecht, StoffR 1/2014

Chemikalienrecht, chemische Stoffe, CLP-Verordnung, Europarecht, Kosmetik-Verordnung, Nanomaterialien, Nanotechnologie, neue Technologien, REACH-Verordnung, Risiko, Stoffrecht, Zusatzstoff-Verordnung

Zum Inhalt

Mit der Nanotechnologie kommt in den letzten Jahren eine neue Herausforderung auf das europäische Stoffrecht zu. Aufgrund ihrer vielfältigen Möglichkeiten werden Nanomaterialien in immer größeren Mengen hergestellt, kommen vermehrt in Anwendungen und Produkten zum Einsatz und damit auch zunehmend mit Arbeitnehmern, Verbrauchern und der Umwelt in Kontakt. Nanomaterialien bergen ein noch nicht vollständig absehbares, aber nicht zu vernachlässigendes Risikopotential für die menschliche Gesundheit und die Umwelt, das die Frage nach seiner angemessenen rechtlichen Erfassung aufwirft.

Der Verfasser widmet sich der Frage, ob das europäische Stoffrecht die ihm zugrundeliegenden Ziele für Nanomaterialien bereits erreichen kann. Untersucht werden sowohl die allgemeinen stoffrechtlichen Regelungen der REACH-Verordnung und der CLP-Verordnung, die noch keinen spezifischen Bezug zu Nanomaterialien aufweisen, als auch die europäischen Vorschriften zu Lebensmittelzusatzstoffen und Kosmetika, die bereits nanospezifische Vorgaben enthalten. Der Autor erläutert die Funktionsweise der einzelnen Rechtsakte und geht praxisorientiert der Frage nach, wie sich der Umgang mit Nanomaterialien in den verschiedenen Regelungskonzepten heute gestaltet. Dabei werden Anpassungserfordernisse der derzeitigen Regulierung aufgezeigt und konkrete Verbesserungsvorschläge für eine künftige Regulierung der Nanotechnologie in Europa unterbreitet.



Informationen über das Veröffentlichen wissenschaftlicher Arbeiten.

nach oben