Doktorarbeit: Der Sortimentsgedanke in der kartellrechtlichen Marktabgrenzung

Der Sortimentsgedanke in der kartellrechtlichen Marktabgrenzung

Studienreihe wirtschaftsrechtliche Forschungsergebnisse, Band 175

Hamburg 2013, 220 Seiten
ISBN 978-3-8300-7141-9 (Print/eBook)

Bedarfsmarktkonzept, Cluster Market, Kartellrecht, Lebensmittelhandel, Marktabgrenzung, Marktmacht, More Economic Approach, Sachlich relevanter Markt, Sortimentsanbieter, Sortimentsgedanke, Sortimentskonzept, Wirtschaftsrecht

Zum Inhalt

Der Sortimentsgedanke wird bei der kartellrechtlichen Marktabgrenzung seit 40 Jahren in den unterschiedlichsten Branchen angewendet, vom Bau- und Heimwerkerbedarf über das Flugzeugcatering bis hin zu akutstationären Krankenhausdienstleistungen und dem Lebensmittelhandel. Gleichwohl fehlte es bislang an einer monographischen Aufarbeitung der Thematik.

Der Verfasser schließt diese Lücke. Er stellt zunächst die wesentlichen Entscheidungen zum Sortimentsgedanken in Behördenpraxis und Rechtsprechung dar. Anschließend werden diese im Hinblick auf Anwendungsbereich, Voraussetzungen, einzubeziehende Waren und Dienstleistungen sowie Anbieter ausgewertet. Parallelen und Unterschiede zur Europäischen Entscheidungspraxis werden ebenfalls aufgezeigt. Sodann werden die grundsätzliche Berechtigung des Sortimentsgedanken und dessen konkrete Anwendung kritisch hinterfragt und anhand des Marktes für akutstationäre Krankenhausdienstleistungen exemplarisch untersucht. Auch die Auswirkungen des Sortimentsgedanken auf alternative Marktabgrenzungsinstrumente sowie den „more economic approach“ werden erarbeitet.

Das Werk stellt den Meinungsstand zum Sortimentsgedanken erstmals umfassend dar, würdigt diesen kritisch und bringt neue Argumente in die Diskussion ein. Dem Praktiker werden alle wesentlichen Entscheidungen aufgearbeitet und Argumentationsansätze aufgezeigt.



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