Dissertation: Neurobiologische Grundlagen exekutiver Kontrollfunktionen

Neurobiologische Grundlagen exekutiver Kontrollfunktionen

Evidenzen mittels experimentalpsychologischer, molekulargenetischer und bildgebender Verfahren

Schriften zur differenziellen Psychologie, Band 2

Hamburg 2013, 248 Seiten
ISBN 978-3-8300-7072-6

Arbeitsgedächtnis, Cognitive Neuroscience, Dopamin, Exekutive Funktionen, Genetik, Kongnitive Psychologie, Magnetresonanztomographie, Molekulargenetik, Neurowissenschaft, Psychologie, Resting State fMRT

Zum Inhalt

Flexibles, fokussiertes, zielorientiertes und intelligentes Verhalten ist ohne exekutive Kontrollfunktionen nicht denkbar. Bei exekutiven Kontrollfunktionen handelt es sich um die höchsten psychologischen Prozesse, die unser Gehirn hervorbringt. Sie werden benötigt, um Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Sprache und Motorik zu kontrollieren und an unsere Handlungszielen anzupassen. Neben psychologischen Theorien zur menschlichen Kognition im Allgemeinen und exekutiven Kontrollfunktionen im Speziellen erläutert das Buch die psychologierelevanten Grundlagen der molekularen Genetik und neue Entwicklungen auf dem Gebiet der funktionellen Magnet?resonanz?tomographie. Darauf aufbauend werden sieben Studien beschrieben, die durch eine Kombination von experimentalpsychologischer Methodik mit Techniken der Molekulargenetik sowie der strukturellen und funktionellen Bildgebung die neurobiologischen Grundlagen exekutiver Kontrollfunktionen ergründen. Im besonderen Fokus steht dabei der Dopamin D2 Rezeptor. Dieses Protein ermöglicht die Kommunikation von Nervenzellen über den Botenstoff Dopamin. Die dargestellten Studien belegen die zentrale Rolle des Dopamin D2 Rezeptors für die Handlungskontrolle durch exekutive Funktionen.



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