Dissertation: M-Learning in der beruflichen Bildung

M-Learning in der beruflichen Bildung

Potenziale und Gestaltungsempfehlungen für M-Learning-Szenarien

Betriebliche Personalentwicklung und Weiterbildung in Forschung und Praxis, Band 15

Hamburg 2013, 264 Seiten
ISBN 978-3-8300-7042-9

Betriebspädagogik, E-Learning, Lernhäppchen, M-Learning, Microlearning, Pädagogik, Personalentwicklung, Smartphones, Tablets, Wirtschaft, Wirtschaftspädagogik

Zum Inhalt

Breitbandnetz und mobiles Web sind mittlerweile Alltag und bewirken einen Trend der Mobilisierung. Ein virtueller Plausch über soziale Netzwerke oder die Nutzung von Location Based Services gehören daher zum Alltag von medienaffinen Smartphone-Nutzern. Diese mobilen Geräte eröffnen für das technologie-basierte Lernen neue Möglichkeiten, da E-Learning-Aktivitäten auf sie verlagert werden können, was man als „mobiles Lernen“ versteht. Generell stellt sich die kritische Frage „Ist es ein übertriebener Hype oder ergeben sich tatsächlich Mehrwerte durch das mobile Lernen“

Mobiles Lernen, „Mobile Learning“ bzw. „M-Learning“, beleuchten mittlerweile verschiedene Akteure, doch Praxisbeispiele, die mobiles Lernen umsetzen und veranschaulichen, findet man bisher vereinzelt. Auch hinsichtlich der Ausgestaltung eines pädagogisch erfolgversprechenden Mobile Learning-Konzepts besteht noch Klärungsbedarf. Bei der Implementierung von M-Learning gilt es verschiedene Kriterien zu berücksichtigen und in einer stimmigen Lernumgebung zu vereinen. In die Überlegungen zu den Einsatzszenarien fließen unter anderem didaktisch-methodische Aspekte, technische, organisatorische und ökonomische Gesichtspunkte, die Unternehmenskultur sowie eine strategische Verankerung im Unternehmen ein.

M-Learning-Szenarien ermöglichen beispielsweise den Abruf von Lernhäppchen, das Bearbeiten von Übungsaufgaben zur Prüfungsvorbereitung oder die Nutzung mobiler Informationsangebote bei Tätigkeiten mit einer hohen Mobilität. Einschränkungen für mobiles Lernen ergeben sich insbesondere durch die Beschaffenheit der Hardware, sprich kleine Bildschirme und Tastaturen, wenig Speicherplatz sowie geringe Datenübertragungsraten. Verschiedene Betriebssysteme bzw. Applikationen, Hemmungen auf der Seite der Lernenden sowie anfallende Datenverbindungsgebühren bremsen ebenfalls eine rasche Verbreitung.

Als zentrale Frage gilt es die didaktisch-methodische Ausgestaltung von M-Learning-Angeboten anzuführen. Das Buch grenzt in diesem Zusammenhang M-Learning in der beruflichen Bildung ein, erläutert Stellschrauben, Potenziale sowie Hindernisse und gibt Gestaltungshinweise für erfolgversprechende Szenarien. Weiter finden sich darin Erkenntnisse zur didaktischen Struktur von bisherigen M-Learning-Projekten und eigenen Design-Studien, die Aufschluss über die Gestaltung und Implementierung von M-Learning geben.

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Linkedin - Maria Kalsperger

    

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