Dissertation: Der Erfolg von Auslandsgesellschaften

Der Erfolg von Auslandsgesellschaften

Erfolgsverständnis und Erfolgsfaktoren von Auslandsgesellschaften in der empirischen Forschung und in der Praxis multinationaler Unternehmen

Schriften zur Konzernsteuerung, Band 22

Hamburg 2013, 422 Seiten
ISBN 978-3-8300-6946-1 (Print/eBook)

Ausländische Tochtergesellschaft, Erfolg, Erfolgsfaktoren, Erfolgsindikatoren, Erfolgsverständnis, Grounded Theory, Internationales Joint Venture, Internationales Management, Internationalisierung, Multinationale Unternehmung, Überleben

Zum Inhalt

Längst sind hochgradig internationalisierte Unternehmen eher die Regel als die Ausnahme im Wirtschaftsleben. Tochtergesellschaften und Internationale Joint Ventures leisten einen erheblichen Beitrag zum Umsatz und zum Gewinn multinationaler Konzerne, daher wird es immer wichtiger, die Ursachen für den Erfolg oder auch Misserfolg von Auslandsgesellschaften zu kennen. In dieser Forschungsarbeit wird zunächst das aktuelle Wissen des Fachgebietes Internationales Management über Indikatoren und Faktoren des Erfolges von Auslandsgesellschaften zusammengetragen und verständlich aufbereitet. Dabei wird nicht nur wie sonst üblich ein einzelner Erfolgsfaktor betrachtet, sondern es werden alle unabhängigen Variablen aus 63 Studien im Hinblick auf ihre empirisch nachgewiesene Erfolgswirksamkeit gegenübergestellt. Bei einigen dieser Faktoren ergeben sich in der Literaturstudie widersprüchliche Ergebnisse. Die Autorin führt diese Widersprüche unter anderem auf die Vielfalt an verwendeten Erfolgskonstrukten in der empirischen Forschung zurück. In einem zweiten Teil dieser Forschungsarbeit werden tiefgehende Interviews mit Auslandsexperten deutscher Unternehmen einer scharfsinnigen Analyse unterzogen. Die qualitative Auswertung von Interviewdaten mündet in Vorschlägen für neuartige Modelle, mit denen das Erfolgsverständnis und die Erfolgsmechanismen von Auslandsgesellschaften erklärt werden können. Schließlich werden Forschung und Praxis zusammengeführt, wodurch einige Schwachstellen der empirischen Forschung aufgedeckt werden. Beispielsweise wird aufgrund der neuen Erkenntnisse davon abgeraten, Überlebensdaten von Auslandsgesellschaften als Erfolgsindikatoren einzusetzen, weil nachgewiesen werden konnte, dass beide Größen nur indirekt miteinander verbunden sind.



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