Dissertation: Die Auswirkungen der Erbschaftsteuerreform auf die Übertragung von Unternehmensvermögen

Die Auswirkungen der Erbschaftsteuerreform auf die Übertragung von Unternehmensvermögen

Schriftenreihe innovative betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis, Band 347

Hamburg 2012, 352 Seiten
ISBN 978-3-8300-6734-4 (Print/eBook)

Behaltensverstöße, Belastungswirkungen, Lohnsummenklausel, Nachversteuerung, Optionsverschonung, Poolvereinbarung, Regelverschonung, Steuergestaltung, Teilsteuerrechnung, Überentnahmen, Unternehmensvermögen, Verwaltungsvermögen

Zum Inhalt

Das Buch untersucht die Auswirkungen, der zum 1.1.2009 in Kraft getretenen Erbschaftsteuerreform auf Unternehmensübertragungen. Im Fokus steht die Möglichkeit, Unternehmensvermögen weitgehend steuerfrei übertragen zu können.

Aufbauend auf einer kurzen Beschreibung des Steuergestaltungsprozesses im Unternehmenserbschaftsteuerrecht wird zur Darstellung der Belastungswirkungen ein umfangreiches erbschaftsteuerliches Teilsteuerrechnungssystem entwickelt, das der anschaulichen Aufbereitung der Steuerbelastung verschiedener Gestaltungsalternativen dient. Zusätzlich werden Belastungsvergleiche zwischen der 85 %-igen Regel- und der 100 %-igen Optionsverschonung unter Einbeziehung möglicher Nachversteuerungsszenarien angestellt.

Im zweiten Hauptteil werden für die Steuergestaltungspraxis Teilgestaltungen erarbeitet, die eine Inanspruchnahme und Beibehaltung der umfangreichen Verschonungsregelungen ermöglichen. Dabei werden auch die ertragsteuerlichen Wirkungen der häufig nötigen Umstrukturierungsmaßnahmen erläutert. Die Gestaltungsansätze im Vorfeld der Unternehmensübertragung sollen einerseits erbschaftsteuerlich begünstigtes Vermögen schaffen und andererseits die Einhaltung der Verwaltungsvermögensgrenzen von 50 bzw. 10 % sicherstellen. Im Anschluss an die Unternehmensübertragung sind Gestaltungen zu ergreifen, die eine Nachversteuerung verhindern. Behaltensverstöße, wie z. B. der Verkauf von Teilen des Unternehmens, sowie Lohnsummenverstöße durch das Absinken von Löhnen und Gehältern müssen umgangen werden.

In einem abschließenden Ausblick wird auf die mögliche Verfassungswidrigkeit der Reform eingegangen.



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