Doktorarbeit: Minderheitenschutz bei Verschmelzungen unter Beteiligung von Kapitalgesellschaften

Minderheitenschutz bei Verschmelzungen unter Beteiligung von Kapitalgesellschaften

– Bestandsaufnahme und Perspektiven –

Schriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht, Band 118

Hamburg 2012, 456 Seiten
ISBN 978-3-8300-6687-3 (Print/eBook)

Barabfindungsangebot, Beschlussmängelklagen, Beschlussmängelrecht, Freigabeverfahren, Grenzüberschreitende Verschmelzung, Handels- und Gesellschaftsrecht, Informationssystem, Kapitalgesellschaften, Minderheitenschutz, Rechtswissenschaft, Spruchverfahren, Unbedenklichkeitsverfahren, Verschmelzungsrecht

Zum Inhalt

Das Buch aus der Schriftenreihe „Schriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht“ befasst sich mit dem Minderheitenschutz bei Verschmelzungen unter Beteiligung von Kapitalgesellschaften. Es beinhaltet eine systematische Darstellung und kritische Würdigung der verschmelzungsrechtlichen Regelungen, die bei grenzüberschreitenden Sachverhalten von einer europäischen Harmonisierung insbesondere durch die sog. Verschmelzungsrichtlinie aus dem Jahre 2007 geprägt wurde. Der Gegenstand der Untersuchung besteht im Wesentlichen in der kritischen Bewertung dessen, ob und wie dem Richtlinien- und Gesetzgeber sowohl bei innerstaatlichen als auch bei grenzüberschreitenden Verschmelzungen eine verhältniswahrende Abwägung zwischen den korporativen Interessen und denen der in geringem Umfang beteiligten Anteilseigner gelungen ist. Im Fokus stehen naturgemäß Verschmelzungen von konzernunabhängigen Gesellschaften.

Der Aufbau der Untersuchung gliedert sich im Wesentlichen in drei Teile: zu Beginn wird das Informationssystem im Vorfeld der Beschlussfassung beleuchtet, dann folgt eine Betrachtung der vermögensbezogenen Kompensationsleistungen und letztlich schließt sich eine umfangreiche Untersuchung der individuellen Rechtschutzmöglichkeiten an.

Im Ergebnis offenbart die Untersuchung einige Schwächen des geltenden Rechts insbesondere mit Blick auf die stiefmütterliche Behandlung der GmbH, das bestehende Ungleichgewicht bei den vermögensbezogenen Kompensationsleistungen sowie prozessrechtliche Unzulänglichkeiten im Bereich des Beschlussmängelrechts und des Spruchverfahrens. Nach erläuternden Darstellungen des geltenden Rechts unterbreitet der Autor diverse Vorschläge, um de lege ferenda einen sachgerechten Interessenausgleich zu ermöglichen.



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