Doktorarbeit: Wege zum landwirtschaftlichen Privateigentum

Wege zum landwirtschaftlichen Privateigentum

Versuche zur Überwindung des Sozialismus in Russland, Polen, Litauen und China

Studien zum Zivilrecht, Band 97

Hamburg 2012, 338 Seiten
ISBN 978-3-8300-6409-1

Bodenreform, China, Grundeigentum, Kollektiveigentum, Landwirtschaft, Litauen, Polen, Postsozialistische Länder, Privateigentum, Privatisierung, Rechtswissenschaft, Restitution, Russland, Sozialismus, Transformation, Transformation der Landordnung, Überwindung des Sozialismus

Zum Inhalt

Das vergangene Jahrhundert war stark vom Kampf zwischen Kapitalismus und Sozialismus geprägt. Für Sozialismus ist die Nationalisierung der Produktionsmittel die elementare Frage, davon die Nationalisierung des Bodens die Kernfrage. Diese Frage wurde durch Oktoberrevolution gelöst. Sozialismus siegte vorübergehend. Die Wende im Jahr 1989 beendet diesen Kampf, Kapitalismus siegt am Ende. Dieser Sieg bedeutet für die ehemaligen sozialistischen Länder im Bereich der Landwirtschaft vor allem die Privatisierung des Bodens.

Es gibt grundsätzlich fünf Typen von Bodenreformen, um die sozialistische Landordnung zu reformieren und zu privatisieren: Restitution, Privatisierung durch Anteil, durch physische Verteilung, durch Verkauf und die Halbprivatisierung durch Pacht (Bodenübernahme). Dieses Werk versucht, durch Fallstudien die Transformation der Landordnung von einer sozialistischen zu einer kapitalistischen zu verstehen. Sie behandelt die Transformation in Russland, Polen, Litauen und China, mit Schwergewicht auf Russland und China, um die Transformationsprozesse zu veranschaulichen. Es vergleicht und bewertet die Reformen in diesen vier Ländern und gibt insbesondere am Ende Lösungsansatz für China.

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