Forschungsarbeit: Der einzige Sohn

Der einzige Sohn

Die zweite Person der Dreieinigkeit

THEOS – Studienreihe Theologische Forschungsergebnisse, Band 100

Hamburg 2012, 428 Seiten
ISBN 978-3-8300-6272-1 (Print/eBook)

Rezension

[...] ein wertvolles Buch für Fachleute in der Theologie.

Anton Grabner-Haider, in:
Bücherbord, 2. Folge 2012, Juni, 37. Jahrgang

Auferstehung, Christologie, Dreieinigkeit, Erlösung, Gott, Historischer Jesus, Ödipuskomplex, Philosophie, Psychoanalyse, Schuld, Sprachanalyse, Versöhnung

Zum Inhalt

Die Auflösung des christologischen Problems ist das zentrale Thema dieses Buches: Inwiefern war Jesus wirklich Gott? Inwiefern war er wirklich Mensch? Wie verhalten sich Göttliches und Menschliches in einer Person zueinander? Diese Fragen werden in dieser Schrift als Pseudo-Probleme entlarvt.

Nach einer Analyse des Begriffs „Sohn“ und nach der Beschreibung des Vaters Jesu Christi führt der Weg der Untersuchung zu dem „einzigen“ Sohn, der zweiten Person der Dreieinigkeit, also zu Jesus Christus, „wahr‘ Mensch und wahrer Gott“. Auf die Auflösung des christologischen Problems folgen Reflexionen über den historischen Jesus und den Christus des Glaubens, die dank der Methode der Sprach- und Begriffsanalyse aus einer neuen Sichtweise entworfen werden können. Sie leiten über zum Mythos von Ödipus, der in diesem Zusammenhang von zentraler Bedeutung ist. Gedanken über Sünde und Schuld schließen sich an, bis nach diesen anthropologischen und hamartiologischen Exkursen der Argumentationsgang bei der Verkündigung der Versöhnung einsetzt. An die Darstellung der Kreuzigung und des Todes Jesu werden die Erörterungen der Versöhnung und Erlösung angebunden, ehe die Darstellung mit der Auferstehung des Retters und Heilands endet.

In einem letzten Schritt ist in gleicher Weise die dritte Person der Dreieinigkeit zu schildern.



Informationen über das Veröffentlichen wissenschaftlicher Arbeiten.

nach oben