Doktorarbeit: Formelhafte Gewinnaufteilung und zwischenstaatliche Gerechtigkeit

Formelhafte Gewinnaufteilung und zwischenstaatliche Gerechtigkeit

Fundierung und Konstruktion von Aufteilungsformeln auf Basis von Erfolgsfaktoren und Internationalisierungsursachen

Schriftenreihe innovative betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis, Band 315

Hamburg 2012, 594 Seiten
ISBN 978-3-8300-6173-1 (Print/eBook)

Attraktionsgerechtigkeit, Aufteilungsformel, Erfolgsfaktoren, Fremdvergleichsprinzip, Gewinnaufteilung, Internationalisierung, Musgrave, Relativitätskriterium, Ressourcentheorie, Taxonomie, Verrechnungspreise, Verursachungsgerechtigkeit

Zum Inhalt

Mit seinem ganzheitlichen Ansatz integriert der Verfasser verschiedene wissenschaftliche Disziplinen in einer Arbeit: Erfolgsfaktorenforschung, Internationalisierungsforschung, Finanzwissenschaft und Betriebswirtschaftliche Steuerlehre. Ziel dieser umfassenden Integration ist die Herleitung und Entwicklung von Gewinnaufteilungsformeln, mit denen international erwirtschaftete Unternehmensgewinne zerlegt werden können. Ein wesentliches Resultat der Untersuchung ist, dass eine verursachungsgerechte Gewinnaufteilung aus Unternehmens-, aber auch aus Staatenperspektive definierbar ist.

Hierbei entwickelt der Verfasser mit der konzernorientierten Gewinnaufteilung einen praktikablen, konzernindividuellen Gewinnaufteilungsmechanismus, den er ressourcentheoretisch fundiert.

Die zentrale Innovation der Arbeit besteht in der Entwicklung der Attraktionsgerechtigkeit. Mit Hilfe dieses Konzepts gelingt es dem Verfasser aufzuzeigen, dass die formelhafte Gewinnaufteilung, wie sie etwa in den USA praktiziert wird, nicht als verursachungsgerecht, sondern als attraktionsgerecht beschrieben werden kann.



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