Doktorarbeit: Corporate Identity im Internet

Corporate Identity im Internet

Eine Evaluation virtueller Unternehmens-Kultur

Mit einem Vorwort
von Prof. Dr. Jörg Petersen

INTERNET – Praxis und Zukunftsanwendungen des Internets, Band 9

Hamburg 2011, 362 Seiten
ISBN 978-3-8300-5915-8 (Print/eBook)

Betriebswirtschaftslehre, Blogs, Corporate Behaviour, Corporate Communication, Corporate Design, Corporate Identity, Corporate Responsibility, Kommunikationswissenschaft, Marketing, Medienpädagogik, Medienwissenschaft, Objektive Hermeneutik, Online-Werbung, Online Marketing, Pädagogik, Psychologie, Public Relations, Social Network, Social Web, Soziale Medien, Soziale Netzwerke, Systemtheorie, Unternehmenskommunikation, Web 2.0, Weblogs, Wirtschaftspädagogik

Zum Inhalt

Das Streben nach einer einzigartigen „Corporate Identity“ beschäftigt sowohl die Autoren von Management-Leitfäden als auch die Forschenden in beispielsweise Betriebswirtschaftslehre, Kommunikationswissenschaften und Psychologie. Praktiker und Wissenschaftler sind sich zwar einig, dass Unternehmen über eine Identität verfügen, was jene aber in der Praxis auszeichnen könnte, blieb bisher ein Geheimnis. Der Autor lüftet den Schleier, indem er eine Differenzierung zwischen Schlagwörtern wie „Corporate Behaviour“, „Corporate Communication“ und „Corporate Design“ vornimmt. Auf Basis eines interdisziplinären Forschungsansatzes und mithilfe systemtheoretischer Methodologie entsteht eine Grundlage für praktische und theoretische Konzeptionen der Unternehmens-Identität. Als Kontext der wissenschaftlichen Exploration dient das Internet. Die Mediums-Infrastruktur des Internets bietet sich für die Erforschung der Unternehmens-Identität an, da Firmen online heterogene Kommunikationskanäle nutzen, um sich selbst darzustellen. In Blogs, Websites und sozialen Netwerken präsentieren Organisationen ihre Identität und kommunizieren zweiseitig mit Kunden, Mitarbeitern und Partnern. Dieses Buch analysiert die Rückkopplungen zwischen Firmen und ihren Anspruchsgruppen, um Anregungen für die alltägliche Unternehmens-Kommunikation bereit zu stellen: Mithilfe der Methoden der Objektiven Hermeneutik evaluiert der Verfasser Online-Selbstdarstellungen ausgewählter Firmen im Hinblick auf Ambivalenzen zwischen den subjektiv-intentionalen und den objektiv-latenten Sinnstrukturen. Die Ergebnisse zeigen nicht nur, dass Firmen noch einen weiten Weg vor sich haben, um zu authentischen bzw. glaubhaften Selbstpräsentationen zu gelangen, sondern liefern auch Hinweise für die weitere qualitative und quantitative Forschung.

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