Dissertation: Die Besteuerung mittelbarer Immobilieninvestitionen aus Anlegersicht

Die Besteuerung mittelbarer Immobilieninvestitionen aus Anlegersicht

Eine steuerökonomische und steuerrechtliche Analyse unter besonderer Berücksichtigung offener Immobilienfonds

Betriebswirtschaftliche Steuerlehre in Forschung und Praxis, Band 70

Hamburg 2011, 718 Seiten
ISBN 978-3-8300-5892-2 (Print/eBook)

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Zum Inhalt

In Deutschland sind Immobilieninvestments auf vielerlei Weise und in großer Menge möglich. Am Markt haben sich neben direkten Immobilieninvestitionen auch indirekte Formen der Immobilienanlage etabliert und gewinnen zunehmend an Bedeutung. Maßgeblich für die Attraktivität indirekter Immobilieninvestments ist sowohl die Verbriefung der Anteile als auch ihre Handelbarkeit an organisierten Märkten, da sich nur so ihre typischen Vorteile nutzen lassen. Diese Merkmale vereinen Immobilien-Aktiengesellschaften, deutsche Real Estate Investment Trusts und offene Immobilienfonds.

Mittelbare Immobilieninvestitionen über diese Anlagevehikel bilden deshalb auch den Untersuchungsgegenstand der Untersuchung, wobei insbesondere ertragsteuerliche Aspekte betrachtet werden. Ein besonderes Augenmerk legt der Autor auf offene Immobilienfonds, da diese den größten Marktanteil der indirekten Immobilienanlagen auf sich vereinen. Trotz dieser prominenten Stellung werden mit den Immobilien- und REIT-Aktiengesellschaften auch alternative Formen der kollektiven Immobilienanlage eingehend steuerrechtlich und steuerökonomisch analysiert.

Die einzelnen Assetklassen werden in einem integrativen Ansatz untersucht, um dadurch die Ermittlung marginaler Steuerbelastungen respektive Steuerbelastungsvergleiche voranzutreiben. Hierzu wird auch eine strukturierte Untersuchung der Anlegerbesteuerung vorgenommen, da die Besteuerung für transparent besteuerte Investmentvehikel auf Anlegerebene stattfindet. Um betriebswirtschaftlich belastbare Aussagen treffen zu können, verknüpft der Autor die Steuerbelastungen der einzelnen Besteuerungsebenen zu intermediärsspezifischen Multifaktoren und wendet diese Ebenen übergreifend auf eine einheitliche Bemessungsgrundlage an.



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