Doktorarbeit: Der Demokratiebegriff in der Transitionsforschung

Der Demokratiebegriff in der Transitionsforschung

Ideengeschichtliche Ursprünge, Modellierung und konzeptionelle Konsequenzen

POLITICA – Schriftenreihe zur politischen Wissenschaft, Band 83

Hamburg 2011, 298 Seiten
ISBN 978-3-8300-5819-9 (Print/eBook)

Arabischer Frühling, Dahl, Demokratie, Demokratisierung, Empirische/realistische Demokratietheorie, Huntington, Konsolidierungsforschung, O‘Donell, Politik, Politikwissenschaft, Schmitter, Schumpeter, Transformation, Transition, Transitionsforschung

Zum Inhalt

Die aktuellen politischen Entwicklungen in der arabischen Welt, aber auch die Umbrüche in den 1980er und 1990er Jahren in Südostasien, Lateinamerika und Osteuropa zeugen von der hohen Relevanz der politikwissenschaftlichen Transitionsforschung. In diesem Buch geht es um die Frage, mit welchem Demokratiebegriff die primär angloamerikanischen Transitionsforscher den Übergang von autoritären zu demokratischen Regimen theoretisch zu beschreiben und erklären versuchen.

Dabei stehen die Forscher vor einer doppelten Herausforderung, denn sie müssen einen solchen Demokratieansatz finden, der den politischen Realitäten von bis vor kurzem noch autoritär regierten Staaten ebenso gerecht wird, wie dem forschungstheoretischen Anspruch, tatsächlich von einer Demokratie und nicht von einer demokratischen Fassade sprechen zu können.

Neben einer ausführlichen und systematisierenden Inhaltsanalyse aller relevanten Demokratiekonzeptionen auf dem Forschungsfeld der Transitionsforschung geht es dabei außerdem um eine Klärung der ideengeschichtlichen Grundlagen dieser Theorieansätze sowie um die Konzeption eines eigenständigen, einheitlichen transitologischen Demokratiebegriffes.



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