Dissertation: Der unberechtigte Zugriff auf nicht oder unzureichend gesicherte kabellose Netzwerke

Der unberechtigte Zugriff auf nicht oder unzureichend gesicherte kabellose Netzwerke

Eine strafrechtliche Untersuchung unter Einbeziehung des TKG, TMG und BGB

Strafrecht in Forschung und Praxis, Band 202

Hamburg 2011, 236 Seiten
ISBN 978-3-8300-5752-9 (Print/eBook)

41. Strafrechtsänderungsgesetz, Abfangen von Daten, Computerbetrug, Elektronischer Hausfriedensbruch, Internet, Kabellose Netzwerke, Marktübliche Sicherungen, Mittelbare Störerhaftung, Rechtswissenschaft, Schadenersatz, Strafrecht, Telekommunikationsgesetz, Unbefugter Netzwerkzugriff, Verschlüsselungstechnik

Zum Inhalt

Die Studie setzt sich mit der Frage auseinander, welche Auswirkungen der Zugriff auf ein nicht oder unzureichend gesichertes kabelloses Computernetzwerk in zivil- und strafrechtlicher Sicht mit sich bringt. Nachdem zu Beginn einzelne computerspezifische Begriffe erläutert werden, erhält der Leser einen ausführlichen Überblick über die Funktionsweise eines solchen Netzwerkes und die bekannten Verschlüsselungstechniken.

Im zweiten Teil erfolgt an Hand aktueller Rechtsprechung eine Auseinandersetzung mit verschiedenen zivilrechtlichen Anspruchsgrundlagen, die zum einen sowohl dem Netzwerkbetreiber aber auch dem Telekommunikationsanbieter ausreichende Sanktionsmöglichkeiten bieten können. Letztlich werden europarechtliche Grundlagen herangezogen, um die gesetzlichen Entwicklungen der letzten Jahre darstellen zu können.

In strafrechtlicher Hinsicht setzt sich die Studie mit den bisherigen und den durch das 41.Strafrechtsänderungsgesetz modifizierten Straftatbeständen auseinander, wobei insbesondere auf § 202a StGB und § 202b StGB dem „Ausspähen“ und dem „Abfangen von Daten“ Bezug genommen wird. Darüber hinaus werden weitere Tatbestände des Strafgesetzbuchs, wie beispielsweise §§ 303a, 303b und 263a StGB erörtert und im Rahmen einer kritischen Würdigung gegenübergestellt.



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