Forschungsarbeit: Neoliberalismus – Autoritarismus – Strukturelle Gewalt

Neoliberalismus – Autoritarismus – Strukturelle Gewalt

Aufsätze und Vorträge zur Kritik der ökonomischen Rationalität

KRITIK UND REFLEXION – Interdisziplinäre Beiträge zur kritischen Gesellschaftstheorie, Band 11

Hamburg 2010, 476 Seiten
ISBN 978-3-8300-5479-5 (Print/eBook)

Antisemitismus, Autoritärer Staat, Autoritarismus, Bundesrepublik Deutschland, Darwinismus, Europäische Union, Friedrich August von Hayek, Geschichtsphilosophie, Gesellschaftstheorie, Globalisierung, Kritik der Politischen Ökonomie, Kritische Theorie der Gesellschaft, Marxismus, Nationalsozialismus, Neoliberalismus, Politikwissenschaft, Soziologie, Strukturelle Gewalt, Universität, Wirtschaftswissenschaft

Zum Inhalt

Der Band bietet Vorstudien, Ergänzungen und Reflexionen zu den bislang erschienenen vier Bänden der Kritik. Am Anfang stehen Überlegungen zur Frage einer Kritik der Politischen Ökonomie in der Tradition der Kritik von Marx, ausgeführt unter veränderten gesellschaftlichen Verhältnissen. Es folgen Vorträge zur Kritik der Politischen Ökonomie des Neoliberalismus: behandelt wird die neoliberale Wissensgesellschaft sowie das Verhältnis des Neoliberalismus zu Rassismus und Antisemitismus. Die Kritik des Neoliberalismus wird exemplarisch am Werk Friedrich August von Hayeks entwickelt. Exemplarisch: um die Gefahr zu vermeiden, durch die Konstruktion des Gegenstands der Kritik diese a priori in eine günstige Position zu versetzen. Am Werk Hayeks: denn Hayek muß, als Schüler der Wiener Volkswirtschaftslehre und als Professor an den Universitäten Londons, Chicagos und Freiburgs sowie als Vordenker der Mont-P?lerin-Society, als Haupt des Neoliberalismus gelten. Die nachfolgenden Vorträge und Aufsätze analysieren die Durchsetzung und die Logik der neoliberalen Politik-Ökonomie auf den Ebenen der Bundesrepublik Deutschland, der Europäischen Union und des globalen Neoliberalismus. Jeweils ist der gesellschaftliche Autoritarismus des Neoliberalismus thematisch. Die abschließenden beiden Texte sind als Anhang zusammengefaßt, weil sie auch Autobiographisches zum Lernprozeß des Autors enthalten.

Die Kritik der ökonomischen Rationalität setzt die, auf die Kritik der Politischen Ökonomie von K. Marx sowie auf die kritische Theorie der Gesellschaft von M. Horkheimer und Th. W. Adorno zurückgehende, Tradition einer ökonomiekritisch begründeten und geschichtsphilosophisch reflektierten Gesellschaftstheorie fort.

Zum Autor

Gerhard Stapelfeldt lehrte bis 2009 als Professor am Institut für Soziologie der Universität Hamburg.



Informationen über das Veröffentlichen wissenschaftlicher Arbeiten.

nach oben