Dissertation: IFRS-basierte interne Ergebnismessung für zinsabhängige Geschäfte in Kreditinstituten

IFRS-basierte interne Ergebnismessung für zinsabhängige Geschäfte in Kreditinstituten

Theoretische Fundierung und empirische Analyse der Überleitungsrechnung von internem Ergebnisbeitrag auf die IFRS-basierte Performance sowie Vorschläge zur Anpassung

2 Bände

Schriften zum Betrieblichen Rechnungswesen und Controlling, Band 90

Hamburg 2011, 866 Seiten
ISBN 978-3-8300-5468-9

Adressrisiko, BWL, Harmonisierung interne Ergebnismessung und IFRS-Rechnungslegung, IAS 39, IFRS-basierte interne Ergebnismessung, IFRS-Rechnungslegung, IFRS 8, Interne Ergebnismessung, Management Approach, Marktzinsmethode, Rechnungswesen & Finanzen, Überleitungsrechnung, Zinsänderungsrisiko

Zum Inhalt

In Kreditinstituten wird der Erfolg aus zinsabhängigen Geschäften einerseits in der internen Ergebnismessung als Bestandteil der internen Ergebnissteuerung und andererseits für Zwecke der IFRS-Rechnungslegung ermittelt. Bestehende Unterschiede zwischen den beiden Erfolgsgrößen, dem sog. Internen Ergebnisbeitrag und der IFRS-basierten Performance für zinsabhängige Geschäfte, spiegeln sich in einer Überleitungsrechnung wider. Zugleich geben die Unterschiede eine Antwort darauf, inwieweit eine Harmonisierung von interner Ergebnismessung und IFRS-Rechnungslegung für zinsabhängige Geschäfte möglich ist.

In dem Buch wird sowohl theoretisch fundiert als auch empirisch analysiert, inwieweit Unterschiede zwischen den beiden Erfolgsgrößen bei Kreditinstituten vorliegen und wie diese (zukünftig) durch eine Anpassung der IFRS-Rechnungslegungsnormen (Management Approach) reduziert bzw. beseitigt werden können. Zu dieser Fragestellung – der Möglichkeiten einer IFRS-basierten internen Ergebnismessung für zinsabhängige Geschäfte – liefert das Buch im Einzelnen vier Beiträge. Erstens wird theoretisch fundiert, inwieweit sich der interne Ergebnisbeitrag und die IFRS-basierte Performance für zinsabhängige Geschäfte unterscheiden. Zweitens werden die Möglichkeiten einer Harmonisierung von interner Ergebnismessung und IFRS-Rechnungslegung in der de lege lata-Perspektive aufgezeigt. Die ersten beiden Ziele werden anhand einer für diese Studie konzipierte Beispielbank behandelt. Drittens wird empirisch analysiert, inwieweit bei deutschen Kreditinstituten Unterschiede zwischen dem internen Ergebnisbeitrag und der IFRS-basierten Performance bestehen und damit eine Überleitungsrechnung notwendig ist. Viertens werden sowohl theoretisch als auch empirisch Vorschläge für eine Anpassung der IFRS-Rechnungslegungsnormen untersucht, mit denen die Möglichkeiten einer IFRS-basierten internen Ergebnismessung über den Management Approach verbessert werden (de lege ferenda-Perspektive). Die Vorschläge werden dabei in den allgemeinen Kontext des IASB-Projektes „IFRS 9: Financial Instruments (replacement of IAS 39)“ gesetzt.

Die dargestellte Fragestellung ist für verschiedene Stakeholder von Interesse und Relevanz. Mitarbeiter aus den Bereichen der internen Ergebnismessung und IFRS-Rechnungslegung müssen ein Verständnis für die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den beiden Rechnungswesenwelten erlangen. Für (potentielle) Investoren, Kunden und Ratingagenturen (als Teil der Öffentlichkeit) von Kreditinstituten sind die Unterschiede bzw. die Identität zwischen dem internen Ergebnisbeitrag und der IFRS-basierten Performance von Bedeutung, um die Aussagekraft der Abschlussinformationen besser verstehen und angemessene Entscheidungen treffen zu können.



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