Doktorarbeit: Multimediale Systeme und Dienste am Arbeitsplatz – Kontrollpotentiale für den Arbeitgeber und Arbeitnehmerdatenschutz

Multimediale Systeme und Dienste am Arbeitsplatz – Kontrollpotentiale für den Arbeitgeber und Arbeitnehmerdatenschutz

Schriftenreihe arbeitsrechtliche Forschungsergebnisse, Band 154

Hamburg 2011, 324 Seiten
ISBN 978-3-8300-5453-5 (Print/eBook)

Arbeitnehmerdatenschutz, Biometrie, Bundesdatenschutzgesetz, E-Mail, Informationelle Selbstbestimmung, internet, Medien, Multimediale Kontrollen, Recht der Neuen, Rechtswissenschaft, RFID, Telekommunikationsgesetz, VoIP, www, Zivil- und Arbeitsrecht

Zum Inhalt

Der derzeitige Stand und die sich abzeichnende Entwicklung moderner Technologien ermöglichen dem Arbeitgeber verschiedenste Einsatzmöglichkeiten und Instrumentarien, um den einzelnen Arbeitnehmer und sein Umfeld sichtbar und unsichtbar zu überwachen und werfen damit datenschutzrechtliche Fragestellungen nach der Rechtmäßigkeit der einzelnen multimedialen Kontrolle auf. Der Autor untersucht vor diesem Hintergrund RFID- und biometrische Systeme sowie die Internetdienste www, E-Mail und VoIP auf ihr Kontrollpotential für die Erhebung und Auswertung eines breiten Spektrums an Informationen über die Leistungsfähigkeit, über das persönliche Verhalten und die Aktivitäten sowie Persönlichkeitsmerkmale des Arbeitnehmers. Den Schwerpunkt bilden dabei die Frage der Zulässigkeit multimedialer Kontroll-systeme und die Verwertbarkeit hierdurch erlangter Kontrolldaten. Mangels arbeitsgerichtlicher Entscheidungen und bereichsspezifischer gesetzliche Regelungen erfolgen eine zusammenfassende Darstellung der legislativen sowie judikativen Rechtsentwicklungen und eine rechtliche Einordnung der derzeitig anzuwendenden allgemeinen Rechtsquellen auf den Arbeitnehmerdatenschutz. Anhand ausgewählter Kontrollszenarien werden auf dieser Grundlage die verfassungsrechtlichen Vorgaben sowie die bestehenden europäischen und nationalen datenschutzrechtlichen Bestimmungen erörtert, der Stand der Rechtsprechung und Literatur ausgewertet und Handlungsempfehlungen gegeben. Schließlich wird die Notwendigkeit eines eigenständigen Arbeitnehmerdatenschutzgesetzes thematisiert und werden bereichsspezifische Grundsätze dargelegt.



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