Doktorarbeit: Die Chemieindustrie in Deutschland

Die Chemieindustrie in Deutschland

Eine volkswirtschaftliche Funktionsfähigkeitsprüfung auf der Basis des Koordinationsmängel-Diagnosekonzepts

Mit CD-ROM

Wirtschaftspolitik in Forschung und Praxis, Band 52

Hamburg 2010, 354 Seiten
ISBN 978-3-8300-5397-2 (Print/eBook)

Chemische Industrie, Funktionsfähigkeit von Märkten, Industrieökonomik, Industriestudie, Koordinationsmängel-Diagnosekonzept, Marktanalyse, Marktfunktionen, Volkswirtschaftslehre

Zum Inhalt

Chemische Produkte sind aus modernen Volkswirtschaften nicht mehr wegzudenken. Sowohl mittelbar als unzählige Vorprodukte in der Industrie als auch unmittelbar als Konsumgüter, wie Shampoo oder Waschmittel, stellen sie eine wichtige Komponente des täglichen Lebens dar. Die Chemieindustrie ist hinter der Automobilindustrie, dem Maschinenbau und der Elektrotechnischen Industrie die viertgrößte deutsche Industrie und damit eine große Stütze der deutschen Wirtschaft. Es ist somit von großem politischem und gesellschaftlichem Interesse, den „Gesundheitszustand“ dieser Industrie zu überprüfen und gegebenenfalls mögliche Schwachstellen und Risiken herauszuarbeiten. Im Einzelnen sollte festgestellt werden, ob das Zusammenspiel der Marktakteure dazu führt, dass die wichtigsten Marktfunktionen – die der Markträumung, Renditenormalisierung und Übermachterosion sowie des Produktfortschritts und des Verfahrensfortschritts – aus volkswirtschaftlicher Sicht zufriedenstellend erfüllt werden. Hierzu wurde das so genannte Koordinationsmängel-Diagnosekonzept verwendet, mit Hilfe dessen die Erfüllung der genannten Marktfunktionen empirisch überprüft werden kann. Es geht von der Basishypothese aus, dass das eigennützige Zusammenspiel der Marktakteure trotz ihrer jeweiligen Informationsmängel zwar nicht in jedem Augenblick zur Erfüllung dieser Funktionen führt, dass es aber kybernetisch stabile Regelkreisprozesse gibt, welche stationär in Bezug auf angestrebten Sollwert sind.



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