Dissertation: Zwischen Opferschutz und Stigmatisierung

Zwischen Opferschutz und Stigmatisierung

Prävention von Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung im Spannungsverhältnis zu den Rechten verurteilter Sexualdelinquenten

Strafrecht in Forschung und Praxis, Band 192

Hamburg 2010, 268 Seiten
ISBN 978-3-8300-5356-9

Datenschutzrecht, Kriminologie, Prävention, Rechtswissenschaft, Sexualstrafrecht, Sexualstraftaten, Strafrecht, Strafvollzugsrecht, Verfassungsrecht

Zum Inhalt

Das öffentliche Interesse am hoch emotionalisierten Bereich der Sexualdelinquenz ist groß. Insbesondere Wiederholungstaten verunsichern die Bevölkerung. Vermehrt wird daher präventives, staatliches Handeln gefordert.

Das Werk befasst sich mit dem dabei entstehenden Spannungsverhältnis zwischen Sicherheitsinteressen der Öffentlichkeit und schutzwürdigen Interessen verurteilter Sexualstraftäter/innen.

Beispielhaft wird die Problematik der Zulässigkeit von Datenbanken mit personenbezogenen Daten verurteilter Sexualdelinquenten außerhalb und innerhalb des Strafvollzugs unter Berücksichtigung neuerer gesetzlicher Regelungen erörtert. Ebenfalls werden Präventionsmaßnahmen für die Zukunft erwogen und einer rechtlichen Würdigung unterzogen.

Insgesamt schlägt die Studie einen weiten Bogen von kriminologischen und kriminalistischen Grundlagen über das Verfassungs- und Datenschutzrecht bis hin zu strafvollzugsrechtlichen Fragestellungen.



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