Doktorarbeit: Urteilsanerkennung im deutsch-australischen Rechtsverkehr

Urteilsanerkennung im deutsch-australischen Rechtsverkehr

Studien zum Internationalen Privat- und Zivilprozessrecht sowie zum UN-Kaufrecht, Band 39

Hamburg 2010, 196 Seiten
ISBN 978-3-8300-5051-3 (Print/eBook)

(Cth) Foreign Judgments (Reciprocal Enforcement) Act 1991, Anerkennungsrecht in Australien, Anerkennungsrecht in Deutschland, Australisches Rechtssystem, Australisches Zivilprozessrecht, FJA, Haager Übereinkommen über die Vereinbarung gerichtlicher Zuständigkeit, Rechtsquellen im australischen Recht, Rechtswissenschaft, Urteilsanerkennung

Zum Inhalt

Das Buch beschäftigt sich mit Rechtsfragen, die im Zusammenhang mit der Anerkennung von Urteilen im deutsch-australischen Rechtsverkehr auftreten. Im ersten Teil werden neben einem kurzen geschichtlichen Überblick über die Entstehung des Commonwealth of Australia, die Entwicklung des australischen Rechtssystems und dessen Struktur sowie die australischen Rechtsquellen dargestellt. Im Anschluss daran wird das Anerkennungsrecht in Deutschland und Australien beschrieben und die jeweilige Wirkungserstreckung einer ausländischen Entscheidung auf das jeweilige Land erläutert. Im dritten Teil des Buches werden anhand von § 328 ZPO die Voraussetzungen für die Anerkennung ausländischer Urteile in Deutschland dargelegt, wobei sich die Verfasserin schwerpunktmäßig mit australischen Entscheidungen auseinandersetzt. Nachfolgend wird untersucht, unter welchen Voraussetzungen deutsche Urteile von australischen Gerichten anerkannt werden. Hierbei werden sowohl die Voraussetzungen der Anerkennung nach common law als auch nach dem (Cth) Foreign Judgments Act 1991 erläutert. Im fünften Teil erfolgt eine vergleichende Darstellung des deutschen und australischen Anerkennungs- und Vollstreckbarkeitsverfahrens. Des Weiteren werden in diesem Abschnitt die nach australischem Recht zur Verfügung stehenden Mittel des vorläufigen Rechtsschutzes untersucht. Ein Ausblick auf die Regelungen des Haager Gerichtsstandsübereinkommens von 2005 und die sich daraus für das australische Recht ergebenden Folgen schließen das Werk ab.



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