Dissertation: Information Overload und Controlling

Information Overload und Controlling

Analyse kognitiver Restriktionen bei der Wahrnehmung von Berichtsinformationen

Schriften zum Betrieblichen Rechnungswesen und Controlling, Band 79

Hamburg 2010, 354 Seiten
ISBN 978-3-8300-4878-7

Berichtswesen, Betriebswirtschaftslehre, Controlling, Entscheidungsverhalten, Information Overload, Informationsüberlastung, Kognitive Begrenzungen, Reporting

Zum Inhalt

Die Autorin behandelt die Auswirkungen, die Informationsüberlastung auf die Qualität von Managementscheidungen haben kann. Obwohl man dem Schlagwort „Information Overload“ in nahezu allen Lebensbereichen begegnet, ist dieses Phänomen in der Controllingforschung bislang wenig beachtet. Die quantitative Ausgestaltung der Berichte, die das Controlling dem Management als Entscheidungsvorlagen zur Verfügung stellt, kann jedoch erheblichen Einfluss auf den Erfolg von beispielsweise Investitionsentscheidungen mit erheblicher finanzieller Tragweite ausüben. Die Autorin untersucht diese Problemstellung aus einer interdisziplinären Perspektive. Hierzu werden verhaltenswissenschaftliche Erkenntnisse zur menschlichen Informationsverarbeitung in die Controllingforschung integriert, um die Konsequenzen kognitiver Begrenzungen von Managern im Kontext von Investitionsentscheidungen analysieren zu können. Die Ergebnisse des dazu entwickelten Laborexperimentes mit erfahrenen Praktikern zeigen eindrucksvoll, wie sich die Qualität von Investitionsentscheidungen infolge von Informationsüberlastung drastisch verschlechtern kann. Es konnte nicht nur die Existenz und Relevanz dieses Phänomens im Controllingkontext eindeutig belegt werden, sondern auch für die spezifische Situation ein Richtwert für einen optimalen quantitativen Berichtsumfang vorgeschlagen werden.



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