Doktorarbeit: Leben mit einem epilepsiekranken Kind

Leben mit einem epilepsiekranken Kind

Eine qualitative Untersuchung auf der Basis von persönlichen Gesprächen mit betroffenen Eltern

IMAGO VITAE – Schriften zur Biographieforschung, Band 7

Hamburg 2009, 404 Seiten
ISBN 978-3-8300-4751-3 (Print/eBook)

Biographieforschung, Epilepsie des Kindes, Gesellschaftswissenschaft, Humanistische Psychologie, Lebensqualität, Persönliches Erleben, Persönliches Gespräch, Qualitative psychologische Forschung, Soziologie

Zum Inhalt

Im Fokus stehen 18 Gespräche mit Müttern und Vätern von epilepsiekranken Kindern. Ihre persönliche Lebenssituation ist weitgehend durch die Erkrankung ihrer Kinder geprägt. Welche Sorgen, Bedürfnisse und Anliegen haben die Eltern? Wie bewältigen sie den Alltag und wie sieht ihr Krankheitsmanagement aus – das und vieles mehr ist Gegenstand dieser qualitativen Untersuchung, die auf der Methode des „Persönlichen Gesprächs als Weg in der psychologischen Forschung“ basiert.

Wenn ein Kind zum ersten Mal einen epileptischen Anfall bekommt, trifft das die Familie in der Regel völlig unvorbereitet. Von diesem Zeitpunkt an verändert sich ihr Leben radikal. Der Tagesverlauf ist nun zum größten Teil auf die „Organisation“ der Krankheit und ihrer Akzeptanz im Umfeld ausgerichtet. Dabei spielen die Erziehung des Kindes und der Umgang mit der Schule und der medizinischen Betreuung eine besondere Rolle. Nicht selten bergen diese Bereiche ein hohes Konfliktpotential in sich. Ständiger Begleiter ist auch die Angst vor der Zukunft.

Dieses Buch bietet wertvolle Informationen für alle, die mit der Krankheit Epilepsie zu tun haben, ob nun unmittelbar wie Eltern eines epilepsiekranken Kindes oder beruflich wie Ärzte oder Lehrer. Es soll ferner dazu beitragen, das Stigma Epilepsie in der Öffentlichkeit zu entkräften.

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