Forschungsarbeit: Die „Sonderrolle“ der DDR in der Wirtschaftspolitik Michail S. Gorbačevs

Die „Sonderrolle“ der DDR in der Wirtschaftspolitik Michail S. Gorbačevs

Zwischen traditionellem Erbe und ökonomischer Defensive

Hamburger Beiträge zur Geschichte des östlichen Europa, Band 18

Hamburg 2009, 196 Seiten
ISBN 978-3-8300-4700-1 (Print/eBook)

DDR, Deutsch-sowjetische Beziehungen, Deutsche Einheit, Deutschlandpolitik, Erich Honecker, Geschichtswissenschaft, Gorbatschow, Michail Gorbacev, UdSSR, Wende, Wirtschaftsgeschichte

Zum Inhalt

Ohne die Unterstützung der Sowjetunion war die DDR bekanntlich nicht überlebensfähig. Dabei galt sie lange Zeit als Musterland des Ostblocks. Ob die DDR aber für Moskau auf wirtschaftlichem Gebiet auch noch zu Zeiten der ultimativen Reformversuche unter Michail S. Gorbačev eine „Sonderrolle“ gespielt hat, um so das Überleben des Sowjetsystems zu sichern, ist bislang noch nicht untersucht worden.

Als Prüfstein für diese Behauptung dient die Wirtschaftspolitik Gorbačevs. Seine Reformen werden vor dem Hintergrund der vorangegangen Reformbestrebungen und dem rapide wachsenden ökonomischen Verfall des Sowjetsystems beleuchtet. Dabei werden auch die Verbindungen innerhalb des RGW, die Besonderheiten der DDR und schließlich die wirtschaftlichen Beziehungen zum Westen mit ihren vielfältigen politischen Implikationen und Aspekten analysiert. So wird ein facettenreiches Panorama gezeichnet, das dem Leser Einblicke in die ökonomische Vorgeschichte der deutschen Einheit verschafft.



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