Dissertation: Der deutsche Schornsteinfeger – ein Monopolist in Europa

Der deutsche Schornsteinfeger – ein Monopolist in Europa

Die europarechtliche Vereinbarkeit der Alt- und Neuregelung des deutschen Schornsteinfegerwesens

Studien zum Völker- und Europarecht, Band 78

Hamburg 2010, 302 Seiten
ISBN 978-3-8300-4690-5 (Print/eBook)

Ausübung öffentlicher Gewalt, Beliehener, Bezirksschornsteinfeger, Bezirksschornsteinfegermeister, Dienstleistungsfreiheit, Europäischer Binnenmarkt, Europarecht, Monopol, Monopolist, Niederlassungsfreiheit, Rechtswissenschaft, Schornsteinfeger, Wirtschaftsverwaltungsrecht

Zum Inhalt

Die europäische Integration schreitet stetig voran. Mit dieser Entwicklung einhergehend steigt nicht nur der Einfluss des Europarechts auf das nationale Recht, sondern auch auf dessen Anwender. Dies ist eindrucksvoll an einem seit Jahrhunderten in nahezu unveränderter rechtlicher Ausgestaltung agierenden Wirtschaftszweig wie dem deutschen Schornsteinfegerhandwerk festzumachen. So bedurfte es erst des Einflusses des Europarechts, die überkommene rechtliche Ausgestaltung des deutschen Schornsteinfegerwesens – einem der letzten Vollmonopole – ins Wanken zu bringen.

Die europarechtliche Dynamik ist sozusagen an diesem Wirtschaftszweig ablesbar.

Obgleich das Gesetz zur Neureglung des deutschen Schornsteinfegerwesens bereits in Kraft getreten ist, ist eine intensive Auseinandersetzung mit der alten Rechtslage unumgänglich. Sie war und ist der Grund und der Ausgangspunkt für die Neuregelung. Doch wird das Monopol durch diese Neuregelung keineswegs vollständig beseitigt. Der Autor untersucht vor diesem Hintergrund zunächst die alte Rechtslage auf ihre europarechtliche Vereinbarkeit, um hieraus für die Betrachtung einer Neuregelung die notwenigen Schlüsse ziehen zu können und Alternativen aufzuzeigen.



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